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Spenden Jemen Yoga
Credits Worlds Vision, Aktion Deutschland Hilft

Warum wir spenden? Weil Yoga Liebe ist. Und du?

Von Kristin Rübesamen

Wir haben Zeitung gelesen. Du sicher auch. Einer Kollegin kamen die Tränen, als sie die jüngsten Nachrichten von Hunger und Cholera aus dem Jemen las. Nein, es geht hier nicht um Yoga, um Vorbeugen, köstliche Rezepte für den Advent und Asanas gegen Rückenschmerzen. Es geht ausnahmsweise um etwas anderes. Darum, dass Kinder im Jemen kaum eine Chance haben, die grausamen Zustände, die dort herrschen, zu überleben. Drei von vier Einwohnern wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit und sauberes Trinkwasser bekommen. Die Folge: Eine Cholera-Epidemie überrollt das Land.

Das ist nicht alles. Über 23 Millionen Menschen sind derzeit am Horn von Afrika, im Jemen und in Nigeria vom Hungertod bedroht. Die Vereinten Nationen warnen vor einem Massensterben. Ohne unsere Hilfe, sagt Bundespräsident Walter Steinmeier in seinem Spendenaufruf, werden noch mehr Kinder, Frauen und Männer verhungern. Wir waren uns bei YogaEasy schnell einig, dass wir seinem Aufruf folgen wollen, jeder für sich, aber auch mit der Bitte an dich, zu helfen.

Spenden Jemen Yoga

Viele Yogis lesen keine Zeitung, um nicht von schlechten Nachrichten aus der Ruhe gebracht zu werden. Das ist einerseits verständlich, vor allem, wenn einen das eigene Leben gerade selbst durch die Mangel dreht und einem ein Hindernis nach dem anderen vor die Füße kippt.

Andrerseits bedeutet die Augen zu schließen vor dem, was in der Welt passiert, nichts anderes, als sich abzuwenden. Diejenigen, die unsere Hilfe brauchen, im Stich zu lassen. Was denkst du, wenn du Bilder aus Kriegsgebieten siehst, von zerbombten Krankenhäusern, von Kindern, die im Schutt spielen, von Müttern, die die Hoffnung verloren haben? Augen zu und schnell zum Yoga? Matte ausrollen, Bauchmuskeln stärken, endlich Handstand lernen? Nein, natürlich nicht. Schon mit 5 Euro können wir 1.000 Liter Wasser reinigen und damit tödlichen Krankheiten wie Cholera vorbeugen. 5 Euro.

Aber wohin damit? Die Verunsicherung ist groß, deshalb hier alle wichtigen Informationen.

Daran erkennst du eine seriöse Organisation

Deine Angst: Mein Geld landet in den falschen Händen.

Wenn du ganz sicher gehen willst, spendest du an Organisationen, die zu einem renommierten Dachverband gehören oder die ein anerkanntes Spendensiegel tragen. In Deutschland ist dies das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI). Um dieses Siegel zu erhalten, müssen die Organisationen Zeit und auch Geld aufwenden. Kleinere Organisationen können sich das kaum leisten. Je kleiner die Organisation ist, desto genauer musst du recherchieren. Nur schnell die Homepage checken reicht dabei nicht aus. Wie aktuell sind die Finanzdaten? Sind sie überhaupt einsehbar? Verstehst du, wofür das Geld ausgegeben wird? Am besten rufst du die Organisation an und erkundigst dich. Fühlst du dich unter Druck gesetzt oder werden deine Fragen nicht beantwortet, dann spende lieber nicht. Eine Spende ist freiwillig.

Deine Sorge: von 100 Euro landen 90 in der Bürokratie.

Üblicherweise liegen die organisatorischen Kosten bei den meisten seriösen Organisationen bei 14 Prozent, aber alles unter 30 Prozent ist laut DZI noch vertretbar. Kosten, die auch nachvollziehbar sind. Die Projekte müssen gut geplant werden und auch kontrolliert. Und selbst die Informationen, die eine Organisation braucht, um Spender zu finden und für potentielle Spender transparent zu sein, müssen finanziert werden.

Deine Frage: Soll ich bei akuten Katastrophen spenden?

Natürlich. Du solltest dich nur informieren, wie viel Erfahrung die Organisation in der jeweiligen Region bereits hat. Nur wer sich einigermaßen auskennt am Ort der Katastrophe, hat die entsprechenden Kontakte, um Hilfsgüter lokal zu guten Preisen einzukaufen und kann sie auch dort hinbringen, wo die Not am größten ist.

Deine Frage: Soll ich nur an eine Organisation spenden oder mein Spendengeld streuen?

Eine regelmäßige Spende hat vor allem dem Vorteil, langfristige Projekte zu sichern. Außerdem spart sie die Organisation Zeit und Aufwand. Diese regelmäßigen Spenden heißen oft „Förderverträge”. Sie sind nur dann seriös, wenn sie jederzeit kündbar sind, sagen Verbraucherschützer. Das heißt, eher nicht streuen. Ein Fünfer hier, ein Fünfer da ist aus genannten Gründen weniger sinnvoll. Eine Spende ist schon ab 10 Euro sinnvoll, behauptet Björn Lampe, Vorstand der Plattform betterplace.org, einer ausgezeichneten Plattform, auf der Organisationen um Spenden werben können.

Deine Ausrede: Ich bin selbst grad am Limit und kann mir die Welt da draußen nicht zumuten.

Stimmt, manchmal ist das Leid der anderen nicht auszuhalten. Und Yoga bietet die ideale Möglichkeit, sich von der Welt zurückzuziehen: Pratyahara (Augen zu und alle Sinne nach innen). Uns ist in diesen Momenten unsere Sehnsucht nach innerem Frieden schlichtweg wichtiger als der Krieg am anderen Ende der Welt.

Wenn aus diesem kostbaren Rückzugsmanöver, das uns hilft, wieder auf die Beine zu kommen und einen klaren Kopf zu bekommen, ein 24/7-Leben wird, sieht es anders aus. Dann hat dieser Rückzug, ob es uns gefällt oder nicht, eine politische Dimension. Anders gesagt: Wir stehlen uns aus der Verantwortung, unseren Spiritualismus wird zur Tarnung für den Rückzug ins Private. Historisch steckt die gescheiterte Revolution der 68er-Bewegung dahinter, aus deren Trümmern der Spruch „Heile dich selbst, dann heilst du die Welt" geboren wurde. Wo doch jeder von uns aus eigener Erfahrung weiß: Heile die Welt, dann heilst du dich selbst. Hilf’anderen, dann wird dir geholfen. Mach andere glücklich, dann wirst du selbst zufrieden.

Spenden Jemen Yoga Kinder

Viele von euch, das wissen wir, haben ein anstrengendes Leben, müssen Beruf, Familie, Kinder, Partnerschaft und oft genug noch die Pflege der Eltern unter einen Hut bringen. Du tust schon so viel, und wir sind froh, dass wir dich mit Yoga unterstützen können. Aber wenn du den Wunsch hast, etwas für die ganz Armen zu tun, dann wirst du spüren, dass es das Richtige ist. Nenn es Karma Yoga oder Seva (selbstlosen Dienst) oder einfach Yoga: Wenn wir Yoga üben, wenn wir still werden, dann fühlen wir es ganz stark: Yoga ist Liebe, was sonst?

Und hier noch mal alle wichtigen Adressen:

Wenn du noch nicht weiß, wofür du spenden willst:

www.betterplace.org

Wenn du dem Aufruf von Bundespräsident Walter Steinmeier folgen willst:


„Schon mit 5 Euro können wir 1.000 Liter Wasser reinigen und damit tödlichen Krankheiten wie Cholera vorbeugen! Ihre Spende rettet Leben. Danke, dass Sie den Menschen in Not gemeinsam mit uns zur Seite stehen.”

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
nimmt Spenden für die Betroffenen im Jemen entgegen unter:

Spenden-Stichwort: Hunger Jemen
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden

Und noch ein tolles Projekt:

www.africayogaproject.org

UND, viele von euch kennen es sicher schon:

Das World Food Programme bietet die großartige Smartphone-App „Share The Meal” an, über die man einem Kind das Essen für 40 Cent bezahlen kann. Hier kommen die gesamten 40 Cent ohne Abzüge bei den Kindern an – aber nur deshalb, weil das World Food Programme sämtliche Verwaltungskosten trägt.

Danke.

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