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Yoga für alle: 3 Übungen für deine Mutter
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Yoga für alle: 3 Übungen für deine Mutter

Von Kristin Rübesamen

Sie haben uns zur Welt gebracht, haben uns beigebracht, wie man geht, wie man spricht, wie man ein anständiger Mensch wird, wie man Bitte sagt und Danke. Und was machen wir? Schenken unseren Müttern zum Muttertag eine Schachtel Mon Cherie von der Tankstelle oder rufen rasch bei Fleurop an.  Nichts gegen Schokolade oder Blumen. Aber, wenn wir ehrlich sind, ist das Schönste, was wir von unseren Kindern bekommen können, eine Umarmung und gemeinsam verbrachte Zeit. Wer von euch nicht gerade auf einer einsamen Bohrinsel sitzt oder sich mit aller Kraft im Europawahlkampf engagiert: Auf zu Muttern. Macht eine Dampferfahrt auf dem Chiemsee, geht zusammen in den Botanischen Garten, bestellt die größte Pizza der Welt, egal.

Für alle diejenigen, die tatsächlich auf der Bohrinsel sitzen, in Brüssel oder es aus einem anderen triftigen Grund nicht nach Hause schaffen: hier das zweitbeste Geschenk für eure Mama, fast so wohltuend wie eine Umarmung und etwas gesünder als Schokolade – eine kleine Asana-Sequenz. Gerade wenn eure Mutter noch nie Yoga geübt hat, werden ihr diese Asanas gefallen. Und wenn du in der Nähe bist, isst du bitte währenddessen nicht die Schokolade auf, sondern machst natürlich mit. Mein Vorschlag für danach, ebenfalls gemeinsam: Tortenschlachtasana.


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Liebe Mama, die folgenden Haltungen kann wirklich jeder üben. Also keine Scheu!

Die Berghaltung

  1. Stelle deine Füße hüftgelenksbreit auf den Boden und achte darauf, die Fersen nicht zu nah zusammenzubringen, also keine Charlie-Chaplin-Füße.
  2. Drücke die Knie nicht ganz durch, sondern ziehe deine Kniescheiben sanft nach oben, sodass deine Beinmuskeln aktiviert werden.
  3. Nun stelle dir vor, dein Becken sei eine Schale, die nicht umkippen darf. Achte also darauf, keinen Entenpo zu machen. Kipp das Becken aber auch nicht nach vorne. Nimm dir ruhig ein bisschen Zeit, dein Becken erst ein bisschen in alle Richtungen zu schunkeln und dann ganz neutral einzurichten.
  4. Von hier beginne, langsam im Einklang mit deiner Atmung die Wirbelsäule langzuziehen, so, als ob du zwischen die einzelnen Wirbel atmen könntest. Du kannst dir vorstellen, deine Wirbelsäule sei eine Perlenkette, die du in die Länge atmest. Vergiss nicht, dass die Halswirbelsäule ebenfalls Teil der Wirbelsäule ist. So schön lang gestreckt, wie du jetzt bist, widme dich der Atmung, lass die Atmung von der Ferse bis zum Scheitel fließen und wieder zurück.
  5. Zur Krönung nimm die Arme über den Kopf nach oben, strecke dich zum Himmel und mach dich noch mal größer. Du willst die Größte im Kirchenchor sein!

Im folgenden Video erklärt dir Petros Haffenrichter die Berghaltung noch mal ausführlich:

Die Planke mit den Knien am Boden

  1. Richte dir hier zunächst im Vierfüßlerstand eine dicke Decke im hinteren Drittel der Matte her, sodass deine Knie gemütlich gepolstert werden.
  2. Dann wandere deine Hände langsam nach vorne, bis du eine gerade Linie zwischen Knien und Kopf bildest. 
  3. Wichtig ist, dass du spürst, wie Beine, Po, Bauch und Arme zusammenarbeiten, um dich hier zu halten. Atme ruhig und regelmäßig. Hadere nicht mit dem, was nicht funktioniert, sondern freu dich an allem, was geht. Hier in der Schwebe kannst du spüren, welchen Unterschied es macht, ob du ruhig bleibst oder nicht.
  4. Versuch es erst mal mit fünf tiefen Atemzügen. Kultiviere die Ruhe und Kraft, bleibe mit der Aufmerksamkeit bei der Atmung und wiederhole die Übung ruhig ein paar Mal. 
  5. Wenn du sehr fit bist, könntest du die Knie auch heben. Das muss nicht sein, aber falls du Interesse hast, zeigt dir Annika Isterling hier die volle Planke:

Der liegende Schmetterling

Und jetzt wird es gemütlich...

  1. Lege dich auf den Rücken und bette deinen Oberkörper und den Kopf dabei so gemütlich auf ein dickes Kissen, dass deine Burstwirbelsäule sich leicht nach oben wölbt – und sich dabei ein herrliches Gefühl von Öffnung einstellt.
  2. Jetzt stopfe dir so viele Kissen wie möglich unter beide Knie.
  3. Werde nun schwer und lasse dich ganz in die Kissen und damit die Erde sinken. 
  4. Hier jetzt die Wärme der Fußsohlen aufeinander zu spüren und die Hände ganz leicht auf den Bauch zu legen, hat eine herrlich regenerative Wirkung.
  5. Wenn du willst, kannst du jetzt die Atmung vertiefen und in den Bauch ein- und ausatmen. Du kannst deine Atemzüge zählen, auf fünf Takte ein- und auf fünf Takte ausatmen. 

P.S. Ich liebe dich, Mama. Danke für alles.

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