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Large yoga lehrer test typ
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Was bist du für ein Yogalehrer?

Von Kristin Rübesamen

Da es leider noch keine wissenschaftlichen Studien und keine verlässliche Statistik gibt, haben wir für euch die gängigsten Yogalehrer-Klischee-Typen gesammelt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Was für Menschen sind Yogalehrer?

Wir lieben Yoga. Wir essen selten zu Abend. Wir hören auf unsere innere Stimme. Wir lieben Aromatherapie. Wir bleiben cool im Stau. Wir drücken die Schultern von fremden Menschen herunter. Wir sagen gerne „Uddiyana Bandha“. Wir wissen, wie wir unser Ego in Schach halten können. Abends sind wir am liebsten zu Hause. Einige von uns mögen Grünkohl-Chips. Was andere über uns denken, ist uns egal.

Ja, so sind wir.

Aber wie in jedem Milieu gibt es auch in der Yoga-Branche Ausreißer: Charaktere, die Millionen von tüchtigen Yogalehrern, die im Verborgenen ackern, ein Image verpassen, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Oder höchstens ein kleines bisschen...

Domina-Doris

Sie betritt das Studio mit einem feinen Lächeln, das alle in Schrecken versetzt, weil sie wissen, was es bedeutet: Keine Gnade, endlose Sonnengrüße und in Chaturanga Dandasana „halten wir fünf Atemzüge“, schneidende Bauchmuskelübungen und zum Ausklang Unterarmstand. Die Domina wird von ihren Schülern geliebt für ihren Kasernenton und ihren perfekten Auftritt (Permanent-Make-up, makellose Pediküre, gebleichte Zähne). Sie spricht nie über ihr Privatleben, was sie umso mysteriöser macht. Man kann mit ihr nach Bali fahren auf Retreats für 8.000 Euro und sich dort, aber nur dort, an der Bar mit ihr betrinken.

Porno-Peter

Als ehemaliger Kunstturner gelingt ihm alles mühelos. Seinen Minderwertigkeitskomplex kompensiert er, i dem er „signifikant“ sagt oder etwas Anatomisches. Seine Schüler lieben ihn, weil er ein herziges Gemüt hat, überdurchschnittlich teures Parfüm trägt und gerne bäckt. Er überlegt, Sanskrit zu studieren, entscheidet sich stattdessen für den Thermo-Mix.


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Frusti-Frieda

Kommt aus der freien Theaterszene, seit über zehn Jahren vegan, überzeugter Single, wonach sie aber nie jemand fragt. Ihre Schüler lieben sie, weil sie nicht so viel quatscht und einen ausgezeichneten Musikgeschmack hat. Keiner weiß, dass sie zu Hause ihren kranken Vater pflegt.

Miles&Manuel

Steht zwar auf dem Stundenplan, ist aber nie da. Besucht ständig Fortbildungen und macht heimlich eine Umschulung zum Businesscoach. Seine Schüler warten geduldig auf ihn und lieben ihn, weil er auch nichts auf die Reihe kriegt. Auf Retreats kann man ihm nahekommen, wenn man zusätzlich eine Einzelstunde bucht für 280 Euro.

Hippie-Hans

Dreimal geschieden, vier Kinder von drei Frauen, trägt ein Alpaka-Mützchen und hat eine grundsolide Asthanga-Ausbildung. Seine Schüler lieben ihn, weil er demonstriert, wie vergänglich die Welt ist, und dass es nichts macht, wenn man hoch verschuldet ist, solange man schön singen kann. Seit er nicht mehr zum Bus gehen kann (Arthrose im Knie), schläft er im Mattenraum im Studio. Immer mit den schönsten Mädchen.

Lügen-Lotte

Verspricht allen alles, kommt immer zu spät, nimmt sich Geld aus der Kasse, attackiert Leute, die Zucker in den Tee nehmen, holt ihren adoptierten Hund nicht ab, hat zuletzt von zehn Jahren mit ihrer Mutter telefoniert und wechselt ihren Freundeskreis alle paar Monate. Ihre Schüler sind von ihr enttäuscht. Sie ist der Grund, warum Yogalehrer einen schlechten Ruf haben und die Spüle im Studio ständig verstopft ist.

Dancefloor-Dani

Sie hat gerade erst die Ausbildung beendet und hat vor der Stunde rote Backen vor Aufregung. Sie kümmert sich hingebungsvoll um jeden Schüler und faltet hinterher die Wolldecken, um das Personal am Check In zu entlasten. Kann es einen hübscheren Geruch als Patschuli mit einem winzigen Hauch Wodka geben? Ihre Schüler lieben sie, weil sie grundehrlich ist und gerne tanzen geht.

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