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City Yoga: Stabil? Ist doch ganz leicht!

City Yoga: Stabil? Ist doch ganz leicht!

Von Katharina Goßmann

Während ich durch das vorweihnachtliche Berlin stapfe, fühle ich mich nervös und angestrengt. Die unerledigte Weihnachts-To-do-Liste lässt meine Nerven flattern, das Winterwetter erschöpft meinen Körper – alles erscheint mir mühsam. Im Hinterkopf schwurbelt ein Satz des Gelehrten Patanjali, der vor gut 1500 Jahren in seinen Yoga-Sutren forderte: „Shtiram sukham asanam“ – „Die Asana soll stabil und leicht sein“.

Ein zeitlos guter Ratschlag: Wir sollen so fest stehen, dass wir nicht bei der kleinsten Störung umfallen, gleichzeitig aber so unverkrampft sein, es so bequem haben, dass wir es eine Weile in der Haltung aushalten. Auch im Alltag ist eine solche Balance zwischen Stabilität und Leichtigkeit optimal. Meine Arbeit etwa ist so sicher und vorhersehbar, dass ich mich oft eingesperrt fühle und alles hinwerfen will. Im Umgang mit Geld dagegen mache ich es mir zu leicht: Ich gebe es aus, solange welches da ist, spare nicht, mache mir keine Gedanken über meine Rente. Zu viel Stabilität kann steif und leblos machen, zu viel Leichtigkeit in Leichtsinn oder Oberflächlichkeit münden.

Ich beschließe, mir etwas Gutes zu tun und zu City Yoga zu gehen. Dort wird Anusara® Yoga unterrichtet. Dieser noch sehr junge Stil verfeinert klassisches Hatha-Yoga mit Erkenntnissen der Biomechanik und betont Akzeptanz und Herzöffnung. Immer, wenn ich Anusara® Yoga praktiziere, bin ich fasziniert, wie gut dieser Stil es schafft, traditionelles Yoga an westliche Bedürfnisse anzupassen, ohne dabei oberflächlich zu werden. Anusara® Yoga ist genau das, was Patanjali fordert: stabil und leicht. Stabil, weil Anusara®-Lehrer eine jahrelange, anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen, weil moderne wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen, weil nicht wie in vielen anderen modernen Yoga-Stilen Musik und Dynamik vom Wesentlichen ablenken. Leicht, weil es immer den Menschen in den Vordergrund stellt und jeden Schüler dort abholt, wo er ist – und ihn dadurch weder körperlich noch spirituell überfordert.

Das City Yoga liegt in einem hellen, modernen Bürohaus-Hinterhof. Die Begrüßung an der Rezeption ist herzlich. Nachdem ich mich in den hellen, großzügigen Umkleiden umgezogen habe, schaffe ich es gerade noch rechtzeitig zur Stunde. Claudia, die Lehrerin, begrüßt alle neuen Schüler, fragt nach Verletzungen und Vorerfahrungen. Dann spricht sie kurz zu dem Thema der Stunde, denn jede Anusara®-Stunde hat einen Fokus. Wir wärmen uns mit Sonnengrüßen auf, nehmen dann eine Abfolge von Asanas ein. Claudia hilft uns mit der exakten Ausrichtung, erklärt alles ganz genau und berät jeden Einzelnen. Nach der Schlussentspannung ziehe ich mich um und trete ins Freie. Berlin ist immer noch kalt und voller Schneematsch, und meine Weihnachtsgeschenke sind immer noch nicht eingekauft. Trotzdem fühle ich sie, diese Balance zwischen geerdeter Stabilität und mentaler Leichtigkeit.

Fazit: Das City Yoga ist Deutschlands einziges lizensierte Anusara®-Yoga-Studio und liegt in Berlin nahe der U-/S-Bahn Station Friedrichstraße. Die Besitzer Lalleshvari und Vilas haben es 2004 gegründet und geben hier auch internationale Workshops. City Yoga bietet täglich morgens, mittags und abends Stunden für verschiedene Levels an.

City Yoga e.V. für Yoga und Yogatherapie

Dorotheenstraße 56-60

10117 Berlin


Tel. 030 – 44 04 59 00
www.cityyoga.de

4 Probestunden: 25 Euro (gültig 30 Tage)

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