Du verwendest einen veralteteten Browser (Other 0.0) mit Sicherheitsschwachstellen und kannst nicht alle Funktionen dieser Webseite nutzen. Hier erfährst du, wie einfach du deinen Browser aktualisieren kannst.
Large mag gastautoren 0002 schmid
Bild: YogaEasy.de / iStockphoto.com

Ohne Hunger: 3 Tipps für ein sanftes Detox

Von Franziska Schmidt

Aber gleichzeitig gibt es auch immer Gründe (und Ausreden), warum jetzt gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, den Ernährungsalltag komplett auf den Kopf zu stellen. Mit diesen drei Tipps für ein sanftes Detox gelingt eine Auszeit auch in einem hektischen Alltag – ganz ohne Hunger und mit viel Wohlgefühl.

1. Den Tag mit einem grünen Smoothie starten

2. Vorwiegend Rohkost essen

3. Tierische Produkte vom Speiseplan streichen

Idealerweise gibt es am Tag drei Mahlzeiten: Frühstück in Form eines grünen Smoothie, mittags eine große Schüssel Salat und abends Gemüse mit Getreide. Gehungert werden muss nicht und es darf ruhig viel (= bis zum Sättigungsgefühl) gegessen werden. Schon nach einem Tag mit diesem Soft Detox fühlt man sich leichter und hat mehr Energie, drei bis sieben Tage entfalten die volle Wirkung: strahlende Augen, besserer Schlaf und die Jeans sitzt auch lockerer.

Wie ein Tag Soft Detox aussehen kann:

Der gute Morgen beginnt mit einem großen grünen Smoothie: die Powerdrinks strotzen nur so vor Mineralstoffen und Vitaminen. Auf nüchternen Magen getrunken können die Nährstoffe besonders gut vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Die Menge darf ruhig nach dem Motto „Viel hilft viel“ zubereitet werden. Ein Tipp: Der Smoothie ist eine vollständige Mahlzeit, deshalb langsam trinken. Das macht ihn gleichzeitig auch bekömmlicher.

Mein liebstes Rezept für grünen Smoothie:

- zwei großzügige Handvoll Spinat oder Mangold

- eine Banane

- ein “Superstar”, der den Smoothie besonders lecker macht. Im Herbst und Winter sind das Kakis, im Sommer Pfirsiche, aber auch Mangos oder Orangen sind gern gesehene Superstars in meinem Mixer

- Kokoswasser: hierbei die Menge nach gewünschter Konsistenz des Smoothies wählen

- Nach Geschmack: Eine Prise gemahlene Bourbon Vanille verleiht dem grünen Smoothie das besondere Extra. Etwas Matcha-Tee ersetzt gleichzeitig den Kaffee am Morgen und macht auf angenehme Art wach

Mittags eine große (und damit ist wirklich groß gemeint) Schüssel Salat. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – je bunter, desto besser. Blattsalat nach Lust und Laune wählen. Rote Beete, Karotten, Fenchel, Pilze, Paprika, Gurke, Avocado, Sprossen – ganz nach Geschmack und Vorliebe dazu geben. Und auch: ein Apfel, Birne oder Granatapfelkerne passen gut dazu. Plus: frische Kräuter und Walnüsse oder Kürbiskerne. Hochwertiges Olivenöl, Zitronensaft und etwas Salz und Pfeffer als Dressing runden den Regenbogen in der Schüssel ab.

Abends nicht zu spät und leicht essen. Gemüse nach Wahl kochen, dünsten oder im Backofen rösten. Dazu passt sehr gut Hirse, Quinoa, Amaranth – diese Getreide und Pseudogetreide stecken voller wertvoller Mineralstoffe und Eiweiße. Geht schnell und schmeckt gut: Hokkaidokürbis in kleine Stücke oder Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl beträufeln und im Backofen etwa 20 Minuten backen bis der Kürbis weich ist. Schmeckt toll mit Quinoa und etwas Tahini-Dressing.

Neben dieser Ernährungsweise tut es gut, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und zumindest eine kleine Insel im Alltag zu schaffen. Das kann ein schönes Bad, ein gutes Buch und natürlich Yoga sein. Ganz wichtig: zu sich selbst gut sein.

 

Über die Autorin
Dieser Artikel ist von unserer Gastautorin Franziska Schmid, sie ist Bloggerin und Autorin auf Veggie Love schreibt sie über vegane Mode, Kosmetik und Gastronomie. Im Januar 2014 erschien ihr erstes Buch, der Detox-Guide „7 Tage grün“. Sie lebt in Berlin und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Buch.

zurück nach oben