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Meine Matte, Deine Matte, unsere Matte

Von Anna Trökes

Schon nach ein paar Yogastunden wirst du merken, dass du weit über 90 Prozent deiner Praxis auf der Matte verbringst. Und die muss daher einiges mitmachen: Übungen, Entspannungen und Meditationen sollen darauf bestmöglich gelingen.

Inzwischen gibt es reichlich Yogamatten auf dem Markt, in verschiedenen Größen, Dicken, Farben und Materialien. Da sie uns locker fünf bis zehn Jahre begleiten – sozusagen ein enger Yoga-Lebensabschnittsgefährte werden –, ist es sinnvoll, sich ein wenig mit dem Thema auseinander zu setzen. Wir empfehlen, beim Kauf auf das Material zu achten. So enthalten gerade die günstigen Matten oft Schadstoffe wie etwa Phthalate (Weichmacher), die sich unter anderem ungünstig auf unsere Atemwege auswirken und einen negativen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt haben. Es lohnt sich, in eine Matte zu investieren, die nach dem Öko-Tex-Standard 100 zertifiziert ist oder aus Naturgummi hergestellt ist. Preislich geht es bei den Öko-Matten ab 20 Euro los.

Checkliste 

  • Was für ein Typ bin ich? Mag ich es lieber flauschig und bequem (z. B. Schafmatte) oder eher hart und widerstandsfähig (Kunststoff- oder Bambusmatte)?
  • Welche Art Yoga möchte ich machen? Schweißtreibende Varianten wie Poweryoga, Ashtanga oder das Hot-Yoga Bikram brauchen eine Oberfläche, die besonders rutschfest ist. Schaffellmatten dagegen sind oft in Kundalini-Stunden zu sehen, wo viel gesessen und gesungen wird. Bist du unsicher, frage deine/n Lehrer/in, was für deine Praxis die beste Wahl wäre.
  • Praktiziere ich eher zu Hause an einem festen Platz, bin ich mehr unterwegs in Yogaschulen oder möchte ich meine Matte auch auf Urlaubs- oder Geschäftsreisen mitnehmen? Dann spielt das Gewicht eine Rolle. Die leichten Matten wiegen zirka ein Kilogramm, schwere so um die zwei Kilogramm.
  • Sind ökologische Aspekte für mich wichtig? Habe ich Allergien auf die ich achten muss?

Tipp: Falls du deine Matte nach dem hundertsten Sonnengruß unhygienisch und speckig findest, säubere sie einfach mit heißem Wasser und etwas (!) Spülmittel, anschließend mit kaltem Wasser abspritzen – fertig. Einige Matten sind sogar für die Waschmaschine geeignet.