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Meditieren für mehr Liebe: Du spürst es sofort
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Meditieren für mehr Liebe: Du spürst es sofort

Von Dr. Maria Wolke

Den Denker zum Schweigen bringen

Jeder, der jemals versucht hat, sich wenige Minuten lang relativ „gedankenlos“ auf die Atmung, ein Mantra oder das Zählen zu konzentrieren, wird mir Recht geben, dass eine fokussierte Aufmerksamkeit ohne Gedanken bei der Ablenkbarkeit und Unbeständigkeit des menschlichen Geistes eine enorme mentale Anstrengung bedeutet. Diese innere Unruhe und das ständige Plappern in unseren Köpfen beeinflussen unsere Gegenwart und verzerren die Wahrnehmung der Realität. Damit es uns gelingt "Herr" über unsere Gedanken und Emotionen zu werden schlägt der Yoga die Praxis der Achtsamkeit/Meditation, der Pranayama und der Asana vor. Die praktischen Übungen lassen sich leicht erlernen und helfen uns langfristig der Schmied unseres eigenes Glückes zu werden. Durch die fokussierte Aufmerksamkeit verschmilzt unser Bewusstsein mit der jeweiligen Praxis und mit dem „Jetzt“. Die Fortschritte in der Fokussierung, die wir innerhalb der einzelnen Übungen recht schnell erzielen motivieren uns zum weiterüben, stärken das Gefühl unserer subjektiven Kompetenz und das Vertrauen in uns Selbst.

Meditation liebevoller Güte – das positive Denken lernen

Eine Möglichkeit, sich zu fokussieren und gleichzeitig eine positive innere Einstellung sich selbst und anderen gegenüber zu entwickeln bietet die die Meditation der liebvollen Güte. Jede Veränderung im Außen hat ihren Ursprung in unserem Inneren, sagt der Yoga. Erlernen wir uns selbst gegenüber positiv zu empfinden wird es sich langfristig auch in unserer Ausstrahlung, unserem Umgang mit uns Selbst und mit unserer Außenwelt wiederspiegeln.  Gleichzeitig wird uns auffallen, dass unsere positive Einstellung immer mehr positives in unser Leben bringt.

Im Gehirn führt die Meditation der liebvollen Güte uns selbst gegenüber dazu, dass unsere linke Gehirnhälfte, die mit dem Empfinden positiver Emotionen und Zufriedenheit in Verbindung gebracht wird aktiver wird. Das bedeutet, dass wir, wenn wir diese Meditationsform ausüben, langfristig eine positivere Einstellung uns selbst und unserer Umwelt gegenüber entwickeln werden. Negative Gefühle wie Isolation, Ängste und Feindseligkeit werden dem Gefühl von Verbundenheit und Wohlwollen weichen.

Da es ganz und gar nicht einfach ist ein Gefühl positiver Annahme und Wohlwollens sich selbst gegenüber zu entwickeln schlägt der Meditationsforscher Ulrich Ott vor, zur Hilfestellung während der Meditation an eine Person zu denken, die den

„Inbegriff von menschlicher Wärme, Güte und Großherzigkeit verkörpert“

(Ott, 2010, S. 87).

 

Anleitung:

Komme in einen angenehmen, entspannten Meditationssitz. Deine Hände liegen entspannt auf deinen Knien. Atme bewusst ein und aus. Wiederhole die bewusste Atmung ein paarmal.

Nun konzentriere dich auf dich selbst. Denke an die Person, die für dich der Inbegriff menschlicher Wärme, Güte und Großherzigkeit verkörpert. 

Hast Du es geschafft, das positive Gefühl zu spüren, weite dieses auf Dich selbst aus und versuch so gut es geht, in dieser positiven Emotion zu verweilen.

Wiederhol dabei in Gedanken das Mantra: 

„Möge ich glücklich und zufrieden sein,

Möge ich mich sicher und geborgen fühlen,

möge ich gesund sein,

möge ich unbeschwert leben“

 

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