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Bild: Shutterstock.com

Home Yoga: Wie du Verletzungen vermeidest

Von Kristin Rübesamen

Es ist herrlich, zu Hause oder auf Reisen die Matte dann auszurollen, wann man möchte. Es ist so unkompliziert, Du sparst Zeit und Du kannst alleine entscheiden, was Du üben willst. Es ist herrlich, zu üben, ohne auf einen Stundenplan schauen zu müssen, ohne in der U-Bahn steckenzubleiben auf dem Weg ins Studio. Keine Frage: Zu Hause mit Yoga-Videos üben zu können ist eine große Errungenschaft. Das sagen wir nicht nur, weil wir Online-Yoga anbieten, sondern wir selbst auch gerne zuhause üben.

Was wir aber immer wieder gefragt werden: Ist es auch sicher?
Ja, ist es - wenn du dich an folgende Regeln hältst:

1. Disziplin

Lies aufmerksam, welches Level das Video hat, welches Du üben möchtest.  

Höre auf das, was der Lehrer sagt, und halte dich an seine Anweisungen. Alle Lehrer überlegen sich sehr genau, wie sie ihre Sequenzen aufbauen und was sie sagen. Vielleicht gefällt es Dir nicht, dann versuche ein anderes Video, aber wenn Du es üben möchtest, dann so, wie es der Lehrer sagt.

Beispiel 

Wenn der Lehrer am Ende der Sequenz Savasana ansagt, würdest Du eigentlich gerne aufstehen und die Spülmaschine ausräumen? Lass es. Savasana hilft Körper und Geist, die Praxis zu absorbieren. (Der Spülmaschine lässt Du doch auch Zeit. Oder würdest Du nasses Geschirr ausräumen?)

2. Ehrlichkeit

Halte deinen Ehrgeiz im Zaum. Niemand wird Dir auf die Schliche kommen, wenn Du großspurig ein Level 2 Video wählst, obwohl Du gerade erst angefangen hast mit Yoga. Also frage Dich, wem Du etwas vormachen möchtest.

Beispiele

  • Du stellst plötzlich in der Praxis fest, dass sie zu schwer ist oder zu schnell für dich? Geh in die Haltung des Kindes, beende die Praxis, und wähle ein anderes Video.
  • Dir fällt auf, dass Dir die Lehrerin doch zu esoterisch ist? Mach weiter, übe Dich in Großzügigkeit und versuche es das nächste Mal mit jemand anderem.
  • Du übst gerne Videos mit genauer körperlicher Ausrichtung (Anusara, Iyengar), weißt aber nicht, ob Du es richtig machst. Höre genau zu, was die Lehrer sagen. Unsere Lehrer sind allesamt Toplehrer, die ihre Anweisungen genau für Dich zu Hause geben. Du musst nur richtig hinhören und in Dich hineinspüren. Unserer Erfahrung nach sind die verbalen Hinweise sogar wichtiger als die optischen. Das Bild ist lediglich zur Korrektur da, falls Du dir nicht sicher bist, was gemeint ist.

3. Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet ganz handfest, auf sich aufzupassen. Achte auf deinen Atem, achte darauf, wie sich deinen Haltungen anfühlen und vergiss, was Du über „gesunden Schmerz“ gehört hast. Keine Haltung sollte schmerzen - und wenn plötzlicher Schmerz einschießt, verlasse die Haltung achtsam, aber sofort. 

Beispiel

Halte Hilfsmittel wie Decken oder Klötze bereit und benutze sie ohne schlechtes Gewissen:

  • Alle Vorbeugen im Sitzen kannst du vereinfachen, indem Du deinen Sitz polsterst.
  • Viele Seitwinkel-Haltungen kannst Du variieren, indem Du die untere Hand, die dich stützt, nicht auf den Boden, sondern „eine Etage“ höher auf einen Klotz legst. 
  • Versuche Klötze als das zu sehen, was sie sind: Sie verlängern deine Arme und helfen dir, stabil und sicher in einer Haltung zu atmen.