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Wo ist dein Kraftort? Du könntest ihn gewinnen...
Bildquelle: Alexandra Berlinka-Godinho

Wo ist dein Kraftort? Du könntest ihn gewinnen...

Von Karen Welters

Geborgenheit statt Leere

„Alles ist vergänglich und deshalb leidvoll“, hat Buddha bereits vor 2500 Jahren gewusst. Das Leid ist für uns Menschen nicht immer einfach zu tragen. Wir benötigen viel Kraft und innere Stärke, um die Herausforderungen des Lebens annehmen zu können. Auch wenn wir wissen, dass wir die nötige Kraft in uns tragen, mit der sich das Leben meistern lässt, ist sie nicht immer abrufbar, wenn wir sie brauchen. Manchmal fühlen wir uns einfach schwach, verlassen, leer, überfordert. Dann müssen wir dringend wieder neue Kraft tanken. Dann wünschen wir uns an einen Ort, der uns Geborgenheit gibt, Sicherheit und Vertrauen. Ein Ort, an dem wir alles loslassen können, an dem wir ohne Erwartungen und ohne Wertung leben können. An dem wir einfach nur „sein“ können. Wir bezeichnen diesen Ort der Einfachheit halber als "Kraftort".

Ananda um die Ecke

Ein Yogaraum kann ein solcher Ort sein. Denn er wird während der Praxis für seine Schüler zum geschlossenen, sicheren Raum. Er gibt seinen Schülern die Chance, durch die Yogapraxis einen besseren Zugang zu ihrer inneren Kraftquelle zu finden. Denn schließlich liegt die Kraftquelle in uns selbst. Dieser Ort in unserem Inneren wurde bereits vor tausenden von Jahren in den alten indischen Schriften als "Ananda" bezeichnet. Es ist ein Ort des inneren Friedens und der bedingungslosen Liebe. Doch auch dieser innere Ort ist für uns nicht immer zugänglich. Manchmal scheint er sehr weit weg, und selbst durch die Yogapraxis nicht erreichbar. Dann brauchen wir vielleicht einen äußeren Ort, der fernab von unserem Alltag liegt, und der uns hilft, auch unseren inneren Ort zu finden. Und wenn wir an diesem Ort dann auch noch Yoga praktizieren können, stehen die Chancen gut, dass wir neue Kraft schöpfen...!

Es gibt sicher viele dieser Orte. Und viele „Kraftsucher“, die sich auf die Reise nach diesem äußeren Ort machen, um ihren inneren Ort des Friedens zu finden. Und es werden immer mehr. Tatsache ist, es gibt mittlerweile so viele Angebote für Yoga Retreats und Yoga Reisen, dass wir kaum noch unterscheiden können, welche gut sind und welche nicht.

Rishikesh, Bali oder Baggersee

Viele „Kraftsucher“ begeben sich direkt an die Quelle der spirituellen Energie und Weisheit, nach Indien, z.B. nach Rishikesh. Dort hat Swami Sivananda, ein indischer Arzt und Gelehrter und Begründer von Sivananda Yoga, bereits 1924 seinen ersten Ashram gegründet und seine Türen auch bald darauf für Besucher aus dem Westen geöffnet. Denn das Leben in der Gemeinschaft und die gemeinsame Praxis verstärken die Wirksamkeit solcher Orte. Denn wenn wir spüren, dass wir nicht alleine sind mit unseren Gedanken und Gefühlen, entsteht neue Kraft in uns.

Doch nicht nur Indien hat dieses Kraftort-Potential. Julia Roberts hat ihr persönliches Yogaglück im Film „Eat. Pray. Love“ auf Bali gefunden. Eigentlich kann jeder Ort ein solcher Kraftort sein. Letztlich entscheidet jeder selbst, was und wieviel Luxus, wieviel Yoga, Strand und Natur er braucht, um zur Ruhe zu kommen. Eine friedliche Bucht am Baggersee kann schöner sein als Bali, eine Lichtung im Wald friedlicher als der heiligste Hain im Himalaya. Hast du deinen persönlichen Kraftort schon gefunden? Wenn nicht, bitte weiterlesen.

Yoga im französischen Schloss

An Frankreich's Westküste wurde im Jahr 1807, also über 100 Jahre vor Sivananda’s Ashram, ein Schloss gebaut, das Jolly Château, das seinen Namen von seinem Erbauer Pierre Louis Jolly erhielt. Er lebte, arbeitete und liebte in diesem Schloss, das von Generation zu Generation an seine Familie weitervererbt wurde. Es überstand den ersten und den zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1962 war das kleine Schloss allerdings in einem so desolaten Zustand, dass die Erben Jolly's das Haus verkaufen mussten. Die neuen Besitzer ließen es mit all ihrer Liebe restaurieren und renovieren.

Dennoch fasste die damalige Besitzerin den Beschluss, mit ihrem Mann nach Deutschland auszuwandern. Aus der Ferne wurde es sehr mühsam und teuer, das Haus in Schuss zu halten, und so sollte es schweren Herzens wieder verkauft werden. Im Juni 2016 starb die Besitzerin ganz unerwartet. Sohn und Teilerbe Damien entschloß sich daraufhin, zu seinen Wurzeln zurückzukehren und von Hamburg ins Jolly Château nach Frankreich zu ziehen. Denn er wollte die Prophezeiung seines Großvaters erfüllen, der bereits vor Jahrzehnten in die Schlossmauern ritzte, dass Damien einer der Erben von Jolly Château sein werde und das Haus mit Leben, Liebe und gutem Spirit weiterführen werde. Nun hat Damien Glück, dass seine Frau Alexandra, ausgebildete Ayurvedatherapeutin und Yogalehrerin, sich auch auf Anhieb in das Jolly Château verliebte und die positive Energie des Schlosses spürte.

Heute widmen Alexandra und Damien sich mit ganzer Liebe diesem verzauberten Haus mit seinen dicken Steinmauern und seinen Geschichten und wollen so viel Kraft wie möglich aus diesem Ort an andere weitergeben. Das Jolly Château soll ein liebevoller Treffpunkt für ruhesuchende, entspannte Menschen werden, die gerne Yoga machen, surfen, die Natur genießen und ein Miteinander und eine persönliche Atmosphäre schätzen. Oder die einfach nur gerne Urlaub machen.

Damit du diesen Ort kennenlernen kannst, verlosen wir in unserem nächsten Newsletter eine 1-wöchige Yogareise ins Jolly Château. Die Reise beinhaltet 7 Übernachtungen inklusive Yogakurs und einer feinen, vegetarisch-veganen Vollverpflegung. Optional kannst du vor Ort auch Surfschnupperkurse, Reitstunden, Kanutouren und Massagen buchen (nicht im Preis inbegriffen). Mehr Infos zum Schloss und der wunderschönen Umgebung findest du hier.

Na, Lust zu gewinnen? Dann schau gleich auf Facebook vorbei und verrate uns bis 02. März 2017 deinen persönlichen Kraftort. Das YogaEasy Team wünscht dir viel Glück und vor allem: Kraft!

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