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Bild: Shutterstock.com

Entschlackung – Detox sei Dank

Von Nadja Polzin

Schlacke – ein Begriff der eher aus der Hüttenindustrie bekannt ist - hat längt Einzug in die Gesundheitsliteratur und die Heilpraxis erhalten. Aber was ist das eigentlich?

Wer von Entschlackung spricht, meint die Regulierung des Säuren-Basen-Haushalts im Körper. Ein übersäuerter Körper neigt zu Müdigkeit, Schlappheit, Haut- und oft auch Darmproblemen. Meist schleichen sich die Folgen einer „sauren Lebensweise“ über Jahre ein und finden irgendwann ihren Weg in die oben beschriebenen Symptome.

Bei der Entschlackung geht es vor allem darum, den Körper von den Rückständen, die eine solche Übersäuerung im Körper produziert, zu befreien. Dafür braucht unser Organismus eine Vielzahl an Mineralstoffen, die ihm helfen die Schlacken – also den „Abfall unserer Lebensweise“ – besser zu entsorgen. Es ist natürlich selbstverständlich, dass unser Körper eigentlich ein Genie der Entgiftung ist. Wir haben Leber und Niere, Haut und Darm und viele andere Organe, die in ihrem perfekten Zusammenspiel immer wieder dafür sorgen, dass alles, was nicht benötigt wird, still und leise entsorgt wird. Aber das System ist fragiler als viele von uns glauben und kann durch unsere Ernährung und Stress ordentlich überfordert werden. Das führt dann zur medizinischen Azidose – eine Übersäuerung des Blutes.

Was macht unseren Körper sauer?

Die Theorie des Säuren-Basen-Gleichgewichts besagt, dass bestimmte Lebensmittel auf unser System sauer wirken. Zu viel tierische Eiweiße (Fleisch, Fisch, einige Milchprodukte), Sojaprodukte, Backwaren, Zucker, zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel, Alkohol und Nikotin führen im Übermaß zu einer Übersäuerung. Dabei sollte man nicht vergessen, dass auch Stress, Sorgen, Ängste und Anspannungen dazu führen, dass unser Körper nicht mehr richtig funktioniert und in seiner Entgiftungsfunktion überfordert wird. Gleichzeitig bewegen sich viele von uns zu wenig, sind kurzatmig und versorgen sich viel zu wenig mit den Gegenspielern aus der Basenecke.

Welche Basen entschlacken

Basen, die die nötigen Mineralstoffe für unseren Körper liefern, finden wir vor allem in Obst, Gemüse, Pilzen, Sprossen und Keimen, einigen Nüssen und Ölsaaten. Im Prinzip sind das dann auch die einzigen Lebensmittelgruppen, die uns wirklich gut tun und als Pendant zu all den sauren Lebensmitteln und Angewohnheiten gesehen werden können. Stress, Sorgen und Ängsten können wir mit Yoga und Entspannungsmethoden wie Meditation oder progressiver Muskelentspannung entgegenwirken. Auch das hilft deinem System wieder Kraft für seine Aufgaben zu tanken und es zu entlasten.

Die Dosis macht das Gift

Wie bei den meisten Dingen im Leben macht letztlich die Dosis das Gift. Eine überwiegend basische Ernährung und Lebensweise hilft Dir also letztlich auch hin und wieder die meist sehr angenehmen „sauren Seiten“ des Lebens in vollen Zügen zu genießen. Mit der Detox- Challenge legst du dafür in diesem Jahr natürlich einen hervorragenden Grundstein.

 

Über die Autorin
Dieser Artikel wurde von unserer Gastautorin Nadja Teege geschrieben. Nadja lebt in Hamburg und ist Gründerin von foodlinx.de einer ganzheitlichen Online Gesundheits- und Ernährungsberatung. Sie selbst ernährt sich nach dem Paleo-Prinzip.

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