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Du hast nur 15 Minuten? Mach' das Beste draus

Von Kristin Rübesamen

Auf die Matte, fertig, los!

Du hast nur eine Viertelstunde Zeit und bist dir nicht sicher, ob es sich überhaupt lohnt, die Matte auszurollen? Die gute Nachricht ist: Du kannst machen, was du willst. Du wirst es den ganzen Tag spüren.

Du bist müde, frustriert und dein Tag ist bisher alles andere als erfreulich gewesen? Du könntest es mit einem fetten Stück Kuchen versuchen oder schnell viel Geld ausgeben. Beides sind zuverlässige Methoden, um sich kurzfristig gut und auf gute Weise stumpf zu fühlen. Du könntest es aber auch mit Yoga versuchen.

Du musst dazu kein besserer Mensch werden, schicke Yogakleidung besitzen oder früher mal Hippie gewesen sein. Du musst nur kurz innehalten, die Schuhe ausziehen und, bevor du es dir anders überlegst, die Matte ausrollen. Sobald du auf der Matte bist, bist du in Sicherheit.

Mach’ dir nun bloß keine Gedanken darüber, was du schon immer gerne lernen würdest, was wohl am effektivsten ist und deine Gesäßmuskulatur am besten kräftigt. Mach’ einfach und ausschließlich das, was du gerne machst. Ohne schlechtes Gewissen. Und vor allem, ohne nachzudenken.

Du machst nichts gerne und neigst zum Grübeln? Dann haben wir eine kleine Sequenz für dich. Aber wie gesagt: wir machen dir hier nur ein paar Vorschläge:

1. Komm’ in die Haltung des Kindes. Keine Haltung hilft dir besser, deine Sinne nach innen zu ziehen und deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung zu richten. 

2. Beginne mit einer sanften Meeresrauschen-Atmung. Du weißt nicht wie die geht. Egal, hör dir einfach zu beim Atmen und versuche Ein- und Ausatmung identisch werden zu lassen in Qualität und Länge.

3. Komm’ in den Vierfüsslerstand und von hier in die Katze-Kuh-Haltung. Lass die Bewegung vom Steißbein her beginnen, nicht vom Kopf. Dein Kopf hat nichts zu melden in dieser Viertelstunde, lass’ ihn also aus dem Spiel. Du kannst die Bewegung vertiefen, in dem du dein Becken kreisen lässt.

4. Komm für zehn Atemzüge in die schiefe Ebene. Und natürlich kannst du diese Haltung auch mit den Knien am Boden üben. Das Gefühl von Länge und einer leichten Spannung im Bauch solltest du aber schon fühlen. 

5. Komm für zehn Atemzüge in den Hund und dann wieder zurück in die Haltung des Kindes.

Wiederhole diese Routine in deiner Viertelstunde so langsam und oft wie es dir gut tut.

Diese Viertelstunde wird sich durch die Monotonie der Bewegung und die Konzentration auf die Atmung wie eine Ewigkeit anfühlen.

Versuche also nicht, aufregende und schwierige Variationen unterzubringen oder einen halsbrecherischen Kopfstand einzuschmuggeln. Es wäre kontraproduktiv.

Solltest du wider Erwarten noch Zeit haben, sitze auf einem gemütlichen Kissen in Meditation.

Und wenn du dann noch Zeit hast, kannst du dir anschauen, wie Kourtney Kardashian ihr Kitkat isst: