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Bild: shutterstock.com

Die zehn wichtigsten Fakten über Rückenschmerzen

Von Kristin Rübesamen

1. 90 % aller Rückenschmerzen haben keine klare Diagnose.

2. Bei den 30- bis 50jährigen ist die Wahrscheinlichkeit, einen Hexenschuss zu erleiden, am höchsten.

3. Schon 35 Prozent der jüngeren Bevölkerung haben vorgefallene oder degenerierte Bandscheiben.

4. Mehr als die Hälfte derjenigen, die ein Fitness-Studio besuchen, steigen schon in den ersten drei Monaten wieder aus.

5. 80 bis 90 Prozent der Patienten mit chronischen Rückenschmerzen haben leichte Depressionen.

6. 80 Prozent der chronischen Rückenschmerzen sind auf eine Vernachlässigung der Rückenmuskulatur zurückzuführen.

7. 85 Prozent aller Menschen sind nicht symmetrisch gebaut und haben deshalb ein höheres Risiko für Bandscheibenschaden.

8. In Deutschland werden jährlich 60.000 Bandscheiben operiert.

9. Bis zu 90 Prozent aller Rückenschmerzen klingen- unabhängig von der Art der Behandlung- innerhalb von sechs Wochen ab.

10. Rückenschmerzen reagieren besonders oft auf Placebos- Scheinmedikamente oder – therapien.

Rückenschmerzen als Folge unserer Lebensweise?

Wie alle Volkskrankheiten wie Herz- und Kreislauf- Krankheiten, Allergien, Krebs, Rheuma, Diabetes sind auch Rückenschmerzen eine Folge der Art und Weise, wie wir leben. Zu viel Tempo, zu wenig Bewegung, zu viel Ängste, zu wenig Muße. Unsere Lebensweise zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern, ist schwierig. Viele Patienten legen sich lieber unters Messer und machen danach so weiter wie zuvor.

Viele Menschen haben verformte Bandscheiben und wissen es überhaupt nicht. Anderen Menschen haben Schmerzen, kümmern sich aber nicht darum und warten einfach, bis sie wieder verschwinden. Als behandlungsbedürftig gelten sie nur in Ländern, die einen bestimmten Wohlstand erreicht haben.

Operation am Rücken statt Eigeninitative

Von der konservativen bis zur operativen Therapie sind die minimalinvasiven Verfahren heute überall Routine, wenn tatsächlich operiert werden muss. Die meisten Menschen haben jedoch das Gefühl für ihren Körper eingebüsst und damit die Verantwortung abgegeben. Koordinationsprobleme und Haltungsschäden sind der Preis unserer Trägheit. Schon die Kinder sitzen lieber vor dem PC als auf Bäume zu klettern oder auf einem Bein zu balancieren.

Was kann Yoga?

Yoga kann hier ganz grundlegend anknüpfen. Beweglichkeit und Leichtigkeit, Stärkung der Muskulatur, Lösung von Verspannungen einerseits, die tiefe Versenkung in einen heilsamen Atem und die Wahrnehmung der eigenen, körperlichen wie seelischen Befindlichkeit andrerseits helfen gemeinsam, den Druck, der auf unserem Rücken lastet, zu mindern.

Professor Dr. Dietrich Grönemeyer sagt YogaEasy.de: “Ich habe für mich persönlich einige Elemente aus dem Yoga als ideale Entspannungsmethode entdeckt und praktiziere sie schon seit vielen Jahren mit Erfolg… Bewegung kombiniert mit Atemübungen und meditativen Einheiten beim Yoga stärkt den Rücken und sorgt für Ruhe und Ausgeglichenheit – ideal bei Rückenproblemen.”

Mehr Informationen in Professor Grönemeyers Rückentraining,
erschienen im Zabert Sandmann Verlag,
gebundene Ausgabe, 240 Seiten, ca. 20 Euro

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