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5 Tipps, wie du deinen Schweinehund zähmst

Von Katharina Goßmann

 

"Die erste Regel zur Überwindung des inneren Schweinehundes ist: Sprich mit ihm! Sag ihm, dass Du Dir jetzt etwas Gutes tun willst (...). Sag ihm, dass Du ihm dankst, dass er ein so ausgezeichneter Wächter Deiner Komfort-Zone ist, aber dass Du es für Dein Wohlbefinden brauchst, jetzt alle Bequemlichkeit über Bord zu werfen."

Anna Trökes

1. Ohne K(r)ampf

Wer schon mal einem Hundebesitzer dabei zugesehen hat, wie der verzweifelt seinen unwilligen Hund hinter sich hergezogen hat und dabei nur millimeterweise voran kam, weiß, dass Gewalt keine Lösung ist. Nur wer den eigenen Schweinehund liebevoll annimmt, wird auf Dauer mit ihm glücklich werden.

Konkret heißt das: Wenn Dein Schweinehund Süßes will, dann gib ihm Süßes – aber vielleicht nicht das ekelhafte, abgepackte Farbstoff-Zeug aus dem Supermarkt (von dem ihr sowieso nur Blähungen bekommt), sondern einen vollwertigen Apple Crumble oder Energy Balls? Und wenn Dein Schweinehund auf der Couch vorm Fernsehen liegen will, buchst Du Euch einfach eine Massage oder gehst in die Sauna. Abwechslung bringt Würze ins Leben – und möglicherweise bemerkt der Schweinehund ja bei der Gelegenheit, dass Dinge, die Dir gut tun, sehr angenehm sein können.

2. Pass Deine Pläne an den Schweinehund an

Du hast es schon oft gelesen, also muss es wahr sein: Yoga sollte vor Sonnenaufgang praktiziert werden. Beim Gedanken an Frühsport bekommt der Schweinehund (der notorischer Langschläfer ist) allerdings schlechte Laune. Und dann hast Du noch gehört, dass Leinöl sehr gesund ist und Dir gleich mal eine 1,5 L-Flasche gekauft. Leider wird dem Schweinehund von Leinöl übel. Ganz klar, unter diesen Bedingungen wird es nichts mit dem Yoga und der gesunden Ernährung.

Mach‘ es doch dem Schweinehund so einfach wie möglich: Du möchtest Dich gesünder ernähren? Dann fang an, täglich Obst wie Erdbeeren, Himbeeren o.ä. zu essen – das schmeckt auch dem Schweinehund. Und Yoga machst Du eben dann, wann es Euch beiden am besten passt – vielleicht morgens nach dem Aufstehen ein paar gemütliche Sonnengrüße und abends noch ein kurzes Rückenprogramm? Der Schweinehund wird schnell merken, wie gut ihm die Übungen tun und nach mehr verlangen!

3. Weniger hilft mehr

Du hast Dir vorgenommen, jeden Tag 90 Minuten Yoga zu üben? Ich höre jetzt schon Deinen inneren Schweinehund jaulen: „Ich möchte aber lieber auf die Couch als stundenlang ins Yoga-Studio! Und Hunger habe ich auch! Und überhaupt, dann kommen wir erst um 22 Uhr nach Hause – wann soll ich mich denn dann bitte von den Strapazen des Tages erholen?!?“ Angesichts der guten Argumente Deines Schweinehunds lässt Du Dich wahrscheinlich umstimmen und legst den Yoga-Plan erst mal wieder ad acta.

Wenn Du Dir dagegen vornimmst, jeden Tag 15 oder 30 Minuten Yoga zu Hause zu machen, hat Dein Schweinhund schon viel weniger Angriffsfläche. Denn was sind schon 15 Minuten? Das sieht sogar der Schweinehund ein.

P.S. Physiologisch gesehen ist eine kurze tägliche Yoga-Einheit effektiver als ein Mal pro Woche ein 3-Stunden-Workshop!

4. Ein bisschen Spaß muss sein

Kennst Du den Spruch: „Bei dem Wetter würde man nicht mal einen Hund rausjagen!“ Überleg Dir doch mal, wie Du Deinen Schweinehund behandelst: Er soll den ganzen Tag im Büro an der Karriere arbeiten, Kleie, Sprossen und Samen essen, die ihm – pfui! - überhaupt nicht schmecken und dann auch noch Sport machen, der keinen Spaß macht. Nur logisch, dass das gequälte Tier sich bockig stellt.

Investiere stattdessen ein bisschen Zeit und Geld und recherchiere ein richtig tolles Yogastudio in Deiner Gegend – eines, in das es Dich magisch hinzieht, weil alle so nett sind, weil es dort so gut riecht und weil es toll eingerichtet ist. Und dann kauf‘ ein paar rattenscharfe Yoga-Outfits und die neue MC Yogi-CD. Dann wird aus der Pflichtveranstaltung Yoga schnell Euer Lieblingshobby!

Und nach dem Yoga gehst Du gleich noch zum Bioladen um die Ecke und kaufst einfach mal alles, was Dich interessiert und köstlich aussieht: Exotische Gewürze, ausgefallene Süßigkeiten und ein saftiges Vollkornbrot. Wetten, dass Du so ein neues Lieblings-Leckerli für den Schweinehund entdeckst?

5. Zusammen sind wir ein Rudel

Auch wenn die meisten Hunde als Einzeltiere gehalten werden – eigentlich ist der Hund ein Rudeltier. Wenn Du also Deine Ernährung umstellen möchtest oder eine regelmäßige Yoga-Praxis aufbauen möchtest – such Dir einen oder mehrere Partner: Mach den Dienstag Abend zu „Holger und ich gehen zum Yoga und essen danach im arabischen Imbiss eine Falafel“-Abend! Vereinbare mit Kollegin Christine, dass Ihr vier Wochen lang keine Süßigkeiten esst – wenn dann die Haribo-Dose rumgeht, könnt Ihr Euch gegenseitig moralisch unterstützen. Dann beugen sich Eure Schweinehunde garantiert dem Willen des Rudels…

In diesem Sinne wünscht das YogaEasy.de-Team gute Zusammenarbeit mit dem Schweinehund!

Übrigens: Wenn der Schweinehund unbedingt mal wieder über die Stränge schlagen will und Du hast, wenn Du ehrlich bist, auch Lust drauf? Dann lass‘ es einfach zu – es ist noch niemand an einem Stück Sahnekuchen gestorben! Die passende Yoga Sequenz ganz ohne Hund haben wir dafür auch parat.