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Das tut gut: Wärmende Winter-Würze

Von Petra Orzech

Die mehrfach prämierte Kochbuchautorin Bettina Matthaei (z. B. Würzen, Yoga-Kochbuch oder neu ab 2011 Vegetarisch vom Feinsten vom GU-Verlag für 24,90 Euro) ist in diesen Dingen Fachfrau und hat ihre Küchen-Kreativität bereits in vielen Seminaren unter Beweis gestellt. Ihre ausgefallenen Gewürzmischungen – darunter auch spezielle Yogi-Kompositionen – sind online in ihrer Hamburger Gewürzmanufaktur 1001 Gewürze erhältlich. Inspiration holt sich Bettina Matthaei in den klassischen Gewürzländer Indien, Indonesien oder Brasilien, in der Karibik oder in arabischen Länder. Auch Matthaeis "Top 3" der heißesten Winter-Gewürze sind Exoten – die aber erfreulicherweise in unseren Supermärkten längst Alltagsware sind.

Chilischoten / Cayennepfeffer
Sie sind absolut hot – Chilis regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung und können durch die Stoffwechsel aktivierende Wirkung sogar beim Abnehmen helfen. Der enthaltene Wirkstoff Capsaicin setzt körpereigene Endorphine frei, was für ein angenehmes Gefühl sorgt. Aber Achtung: Menschen, die eh schon Energie geladen sind, einen hohen Blutdruck haben oder von Hitzewallungen geplagt werden, sollten Chili-scharfe Speisen eher vermeiden. Frische Chilis sind prima in Eintöpfen und Salaten, Cayennepfeffer ist perfekt zum Nachschärfen.

Ingwer
Wer Ingwertee (heißes Wasser mit ein paar Stückchen Ingwer) kennt, weiß, wie schnell die scharfe Knolle dem Körper einheizt. Im Gegensatz zu Chili, dessen Schärfe nicht allen Menschen guttut, ist Ingwer ein Allroundtalent für jedermann. Der gesundheitliche Nutzen ist wissenschaftlich bewiesen – gerade bei Erkältungen ist die Wurzel äußerst hilfreich, da sie die Abwehr stärkt und antibakteriell wirkt. Ingwer hilft bei der Verdauung fetter Speisen, bei Völlegefühl und Übelkeit. Frischer Ingwer kommt geschält, gehackt oder gerieben ins Essen. Ingwerpulver wird für Gebäck verwendet.

Zimt
Der sanfte, freundliche Warmmacher – Zimt hebt die Stimmung, regt an, wirkt krampflösend und schmeckt angenehm süßlich bis samt-holzig. Prima für den Start in den Tag: einen Hauch Zimt zum Kaffeepulver geben. Beim Einkauf sollte man aber lieber ein bisschen mehr Geld für den Ceylon-Zimt ausgeben: Er enthält im Vergleich zum billigen Kassia-Zimt (oft aus China stammend) deutlich weniger Cumarin, das Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen kann!

Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle Yogis und solche, die es noch werden wollen: Gewürzmischungen mit den schönen Namen "Kaffee-Masala", "rote Masala" oder "mild-süße Masala". Insgesamt gibt es acht verschiedene Masalas (indische Gewürzmischungen), die man online unter 1001gewuerze.de bestellen kann (35-g-Dose à 5,90 Euro; 70-g-Refillbeutel à 8,50 Euro).

Wer zu Hause gerne selber mal eine Mischung anrühren möchte, hier das Rezept von Bettina Matthaei für die süße Masala: 7 TL Ceylon-Zimtpulver, 3 TL Ingwerpulver, 3 TL Kardamom, 1 TL schwarzer Pfeffer, 1 TL gemahlene Vanille gut mischen. Lecker zu Desserts und Kompott.

Hier geht es zu den wirklich köstlichen Rezepten von Bettina Matthaei.