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Large antje interview mag

Antje Schäfer über Hunde, Katzen und nackte Füße

Von Kristin Rübesamen

Erinnerst Du dich noch an deinen ersten Hund?

Ich hatte eine Katze! ;) Ich erinnere mich an meine ersten Yogastunden, die haben mich komplett fasziniert und begeistert. Da war vor lauter Überwältigung gar kein Raum einzelne Asanas wahr zu nehmen....

Warum wolltest Du Lehrerin werden?

Das hat sich so ergeben, das war in dem Sinne kein Wunsch von mir. Es kamen immer Leute von außen auf mich zu. "Willst Du nicht Lehrerin werden?" "Kannst Du mir das beibringen?"  "Soll ich Dich zur Lehrerin ausbilden?" und dann dachte ich, wenn alle das Gefühl haben, dass ich das kann, dann sollte ich das wohl probieren. Und es hat sich sehr schnell herausgestellt, dass es sich sehr stimmig und sehr gut anfühlt zu unterrichten und dass es mir sehr viel Freude bereitet.

Du hast einen sehr schönen eigenen Stil entwickelt. Wie ist der entstanden?

Danke! Durch das viele viele viele Unterrichten und selber viel viel Yoga üben. 

Wer hat dich in der Vergangenheit beeinflusst und wer tut es heute?

Am Anfang beeinflussen einen wahrscheinlich immer die ersten Lehrer am stärksten. Die ersten tieferen Yoga Erlebnisse sind ja auch besonders schön und sehr prägend! Bei mir sind das einige Ashtanga Lehrer (z.B. Bettine Anner & Lino Miele), Mark Whitwell und natürlich Patrick (Broome, d. Red.), bei dem ich sehr viel geübt und gelernt habe. Seit der Jivamukti Ausbildung sind mir Sharon Gannon und David Life (die Begründer von Jivamukti Yoga, d.Red.) sehr nahe. Aber neben all den Lehrern, die einen prägen und einem zeigen, wie schön und vielfältig Yoga ist, ist der Alltag sehr wichtig für mich. Prägend durch all die Erlebnisse, die ich jenseits der Yogamatte mache. Und all die lieben Menschen, die ich um mich habe, beeinflussen mich sehr. Mein Freund, meine Freunde und Geschäftspartner, alle Lehrer und Schüler bei uns im Center... Das sind die ganz besondere Yogalehrer, die wir jeden Tag treffen.

Welche Schüler magst Du am liebsten?

ALLE! :)

Hast Du schon mal jemanden als Schüler abgelehnt?

Nein.

Wie groß ist die Gefahr, als Lehrer gefallsüchtig zu werden, und was wäre daran schlimm?

Süchtig sein ist immer schlimm, weil es einen abhängig und damit unfrei macht. Und als Lehrer sollte man auch nach Freiheit streben. Aber ganz ehrlich sehe ich die Gefahr gar nicht sooooo, da man als Lehrer so fokussiert auf die Schüler ist und darauf, was man beibringen möchte, dass man sich selbst gar nicht groß wahr nimmt. So ist es auf alle Fälle bei mir.

Was hat sich für Dich in der eigenen Praxis geändert, seit Du unterrichtest?

Vieles vieles vieles, da ist hier nicht genügend Platz für. :) Aber was vielleicht zu sagen ist, dass das Schöne am Yoga ist, dass sich die Praxis immer verändert, verfeinert und weiter entwickelt, so dass es nie langweilig wird, sondern immer spannend bleibt. Das finde ich schön am Yoga!

Wie findest Du es, in einem Job zu arbeiten, in dem man nie Schuhe trägt?

SUPER! 

Was wirst Du in 50 Jahren unterrichten?

Das habe ich mich auch schon gefragt! Bin gespannt! 

Vielen Dank für das Gespräch, Antje!

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