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Yoga in den Ferien oder: Wohin mit dem Hund?

Von Kristin Rübesamen

Vielleicht habt Ihr gerade erst angefangen mit Yoga und seid noch in dieser ersten zauberhaften Phase, in der Ihr Euren Körper und Geist neu entdecken lernt, oder aber zumindest so neugierig, dass Ihr keine Pause einlegen wollt. Oder Ihr gehört zu den älteren Hasen, die mit ihrer Yogapraxis fast schon verheiratet sind, und fühlt euch ein bisschen alleingelassen ohne eure Matte. Vielleicht fahrt Ihr in ein Yoga-Retreat, aber in jedem anderen Fall wird in den Ferien früher oder später die Frage auftauchen: Wo ist eigentlich mein Yoga geblieben?

Das beginnt mit der Frage, nehme ich die Matte mit oder nicht? Suche ich ein Hotel, das Yogakurse anbietet, oder bin ich auch mit Minigolf zufrieden? Wird es nicht zu heiß sein am Strand? Was werden die anderen sagen? Wann zwischen Frühstücksbuffet, Tauchkurs und Flohmarkt soll ich um Gottes Willen noch meine Sonnengrüße unterbringen?

Die gute Nachricht ist, Yoga in den Ferien wird ziemlich sicher ernüchternd sein. Die Lehrerin im Hotel macht komische Sachen, auf einmal vermisst ihr den Unterricht zuhause, nachdem ihr euch immer so gut gefühlt hat. Und wenn Ihr alleine übt: Am Strand ist es zu heiß. Dauernd kommt Sand aufs Handtuch. Man steht auch so komisch auf weichem Boden, dabei hat der Baum zuhause doch schon ganz ordentlich funktioniert. Es fällt auch richtig schwer, sich zu konzentrieren, wenn dauernd jemand vorbei schlendert oder Silberschmuck verkaufen will.

Gut an dieser Nachricht ist, dass Ihr ziemlich genau spüren werdet, was Ihr an Eurem Yoga habt und dass es Euch nicht so ohne weiteres in den Schoß fällt. Gerade an den schönsten Orten der Welt sträuben sich die Sinne gerne und wollen sich nicht so gerne zurückziehen. Außerdem, habt Ihr deshalb diesen teuren Flug gebucht. um jetzt die Augen zu schliessen und nach innen zu lauschen?

YogaEasy.de empfiehlt Euch Gelassenheit. Wie in einer gute Ehe ist es nicht tragisch, auch mal getrennt voneinander zu verreisen, im Gegenteil, hinterher ist die Freude auf ein Wiedersehen um so größer. Wenn ihr aber eure Matte ausrollt, dann seid einfach darauf gefasst, dass es anders sein wird. Seht euch den Typen im eisgekühlten Konferenzraum des Hotels an, der jeden Tag andere Leute vor sich hat, von denen die wenigsten wissen, was sie tun, mit Mitgefühl an und folgt seinem Unterricht ohne gleich alles zu bewerten. Darum geht es schließlich im Yoga.

Wenn Ihr alleine übt, am Strand, übt früh am Morgen oder spät am Abend und erlaubt euch, das Meer anzuschauen, den Möwen nachzusinnen, bevor ihr eure Bakasana übt. Es wird ein anderes Yoga sein. Und es gibt mehr als Asana, nicht vergessen! Vielleicht wird eurer Yoga auch einfach in einem einsamen Strandspaziergang bestehen, auf dem ihr das Geräusch der Brandung in euch eindringen lasst,- eine schönere Meditation gibt es kaum.

Und zuletzt bieten wir euch an, an jedem Ort dieser Welt, an dem Ihr einen Netzempfang habt, Yoga mit euren Lieblingslehrern zu üben. So als wären sie heimlich mitgereist. Das ist dann so, als habt ihr ein Buch eures Lieblingsschriftstellers eingepackt, eurer geliebtes olles Strandkleid oder den alten kleinen Wasserkocher, um euch jederzeit eine Tasse Tee machen zu können: Nichts kann dabei mehr schiefgehen.

YogaEasy.de wünscht euch die allerschönsten Ferien mit oder ohne Hund!