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Bilder: Shutterstock.com

Hallo, Yogalehrer: So helft Ihr Euren Schülern.

Von Kristin Rübesamen

Alle Yogalehrer kennen das: mit zerknirschtem Gesicht kommt ein Schüler vor der Stunde und bittet um Nachsicht, weil er so lange nicht da war. Der Job, die Kinder, das viele Unterwegssein. Ein guter Anlass, um ihn nach der Stunde, wenn er gestärkt und friedlich abzieht, daran zu erinnern, vielleicht auch zu Hause oder unterwegs die Matte auszurollen.

Und zwar, indem Du ihm folgende Ratschläge gibst:

  • Roll’ die Matte aus, bevor Du anfängst, nachzudenken. Sobald du auf deiner Matte sitzt, kann nichts mehr schiefgehen.

  • Finde heraus, was dir Spaß macht, und übe das!

  • Finde heraus, was dir gut tut, und übe das!

  • Finde heraus, welche Asana du gar nicht magst, und versuche, deinen Widerwillen beiseite zu lassen und der Asana bewusst naiv und spielerisch zu begegnen!

  • Genieße es, nach deinem eigenen Tempo und Gutdünken zu üben, entwickle einen verrückten Flow!

  • Übe mit Cool Jazz, Reggae oder Johann Sebastian Bach. Oder noch besser, ganz ohne Musik, dann hörst Du nur deinen Atem.

  • Da kein Lehrer da ist, wirst Du dein eigener Lehrer. Werde zum besten Lehrer, den du dir wünscht: Aufmunternd, fürsorglich, undogmatisch.

  • Nimm’ dir erst mal maximal fünf Asanas vor, die du übst. Vielleicht kommst Du auf den Geschmack und erinnerst dich an etwas, was du aus dem Yogastudio kennst oder erfindest eine neue Haltung.

  • Bleib entspannt: Du kannst keinen Kopfstand? Dann leg' einfach die Beine an der Wand nach oben. Du hast Angst vor Rückbeugen? Dann mach' unterstützte Rückbeugen. Was auch immer du machst, konzentriere dich auf das, was klappt, und hadere nicht mit dir. Finde heraus, warum du eine Haltung meistern willst. Ersetze Ehrgeiz durch Spass. Die wichtigste Auseinandersetzung findet in deinem Kopf statt. Sobald du dort Frieden einziehen lässt, wird dir auf der Matte und später im Studio nichts passieren. 

  • Lüge dir nicht in die Tasche. Zuhause musst Du niemandem etwas vormachen. Das hat den Vorteil, dass Du sehr genau spürst, ob du eine Asana nur oberflächlich absolvierst oder tatsächlich von Grund auf aufbaust und erkundest. Dein Verletzungsrisiko sinkt signifiant, sobald du tief in dich hineinhörst.

  • Lass deine Home Practice keine lästige Pflichtübung sein, sondern verabrede dich mit deiner Matte wie mit einem zärtlichen Liebhaber. So machst Du auch aus zehn Minuten das Beste.

  • Was du auch übst, lass’ nie Savasana weg, und wenn es nur drei Minuten sind.

  • Und, sowieso klar: Telefon aus. (Auch kein Vibrationsalarm!)

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