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Bild: iStockphoto.com

7 Tipps für Meditations-Anfänger

Von Christiane Eitle

Früher hieß es, Meditation sei nur etwas für Yogis, esoterische Spinner und Hippies. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Immer mehr Menschen aller Art meditieren regelmäßig und freuen sich über die Veränderungen in Körper und Geist – ein klarer Kopf, weniger Stress, mehr Energie.

Wir finden, dass alle Menschen regelmäßig meditieren sollten! Der Einstieg ist aber für viele schwer: Die Füße schlafen ein, die Gedanken im Kopf werden eher lauter als leiser und überhaupt scheint es unmöglich regelmäßig 10 Minuten fürs Meditieren zu finden... Deshalb haben wir für alle Meditations-Interessierten ein paar grundlegende Tipps zusammengestellt, die den Einstieg in die Meditationspraxis erleichtern.

  1. Suche dir einen festen Platz für deine Meditation
    Dieser Ort kann in deiner Wohnung oder eine Bank im Park sein. Wichtig ist, dass du ungestört bist, dich dort niemand unterbricht und es relativ ruhig ist. Vergiss’ nicht, dein Handy auszuschalten! Du kannst dir deinen Meditationsplatz auch mit Kerzen, Bildern oder Blumen dekorieren, so dass du dich dort wohl fühlst.

  2. Wähle warme und gemütliche Kleidung
    Ziehe bequeme Kleidung an, die nicht drückt, kratzt oder raschelt. Während der Meditation kannst du schnell auskühlen, daher empfiehlt sich warme Kleidung, ein Schal um die Schultern und warme Socken. 

  3. Wähle einen festen Zeitpunkt
    Lege eine konkrete Zeit für deine (tägliche) Meditation fest und trage sie in deinen Kalender ein. Die frühen Morgenstunden sind optimal, da dein Geist zu dieser Zeit noch relativ ruhig und noch nicht im Alltagschaos versunken ist. Jede andere Uhrzeit ist aber auch in Ordnung - wichtig ist vor allem, dass du regelmäßig meditierst.

  4. Probiere verschiedenen Sitzpositionen aus
    Du musst nicht im Lotussitz meditieren. Hauptsache, die Haltung ist für dich bequem. Schneidersitz oder Fersensitz sind beliebte Sitzhaltungen. Du kannst dich auf ein Meditationskissen, auf einen Meditationshocker oder einen Stuhl setzen oder einfach eine Decke zusammenrollen. Probiere einfach ein paar Positionen aus, bis du deinen Sitz gefunden hast.

  5. Achte auf deine Körperhaltung
    Sobald du eine gute Sitzposition gefunden hast, richte ganz bewusst deinen Körper aus, so dass du während der Meditation zugleich stabil und entspannt sitzt. Wenn du dich an den vorderen Rand deines Kissens oder deiner Decke setzt, kannst du dein Becken leichter nach oben kippen und deine Wirbelsäule aufrichten. Die Schultern sollten locker nach hinten fallen. Neige dein Kinn leicht zur Brust, damit deine Halswirbelsäule gerade ist. Nun kannst du frei atmen und die Energie fließt ungehindert durch deinen Körper. Deine Hände legst du entweder auf deine Knie oder locker aufeinander in den Schoß.

  6. Sei geduldig und akzeptiere das Gedankenkarussell
    Starte nicht mit zu vielen Erwartungen in deine Meditationspraxis und übe dich in Geduld. Es ist vollkommen normal, dass deine Gedanken anfangs wie ein paar wilde Affen durch deinen Kopf springen. Dein Kopf verarbeitet so all die Eindrücke, die ständig auf ihn einprasseln. Der erste Schritt ist daher, dein Gedankenkarussell aus einer neutralen Beobachter-Position wahrzunehmen und sich nicht in deinen Gedanken zu verfangen. Bleibe achtsam, nimm’ einfach nur wahr - und dann lasse die Gedanken an dir vorbeiziehen.

  7.  Suche dir einen Konzentrationspunkt
    Ein Konzentrationspunkt ist sehr hilfreich, um den Gedankenstrom zu beruhigen. Er ist wie ein Anker. Du kannst dich zum Beispiel auf deinen Atem konzentrieren: Beobachte wie deine Bauchdecke sich hebt und senkt, spüre den Luftzug durch deine Nasenlöcher oder zähle deine Atemzüge. Die Konzentration kann auch durch die geistige Wiederholung eines Wortes wie „Ruhe“ oder „Liebe“ oder eines Mantras wie „Om“ gebündelt werden.

Wir hoffen, dass dir diese Tipps beim Einstieg in die Meditation helfen. Bleib’ einfach dabei – jeder kann meditieren! 

P.S. Falls du mehr wissen möchtest: Hier findest du alle YogaEasy.de-Artikel zum Thema Meditation.

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