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Bild: iStockphoto.com

5 Tipps gegen die November-Depression

Von Madhavi Guemoes

1. Verabrede Dich!

Anstatt Dich nach der Arbeit gemütlich in Deine selbstgestrickte Wolldecke einzuigeln, verabredest Du dich zum Yoga mit anderen. Somit tust Du Dir und Deinem Gemüt etwas Gutes und kommst gleichzeitig unter Menschen.  Das zaubert Dir nicht nur rote Wangen ins Gesicht, sondern bringt Dir Schwung und Leichtigkeit. Yoga wirkt stimmungsaufhellend und hilft gegen düstere Gedanken. Besser noch als Laufen, das haben Forscher an der Boston University School of Medicine herausgefunden.

Übrigens kannst du auch Online-Yoga zu einem Event machen. Lade zwei, drei Freunde ein und übt einfach vor dem Bildschirm. Das bringt irre viel Spaß!

2. Bleibe keinesfalls länger liegen, sondern stehe früher auf, und mache ein paar Yoga-Übungen!

Plane morgens gleich nach dem Aufstehen 10 Minuten für Deine Yogapraxis ein. Da reichen  schon ein paar Sonnengrüße, um Dich wach zu machen und Deine innere Einstellung zu verbessern. Am besten legst Du Deine Yogamatte gleich neben Dein Bett  und wenn der Wecker klingelt: rauf auf die Matte, egal ob nackt oder im Schlafanzug. Der Wille zählt und das wird sich sofort auf Deine Stimmung auswirken. Danach scheint zwar draußen immer noch nicht die Sonne, aber wenigstens ist es keine Tragödie mehr.

3. Achte auf Deine Ernährung!

Ok, die allgemeinen Ernährungsregeln kennst Du sicher zu genüge. Es lohnt sich aber immer wieder hinzuschauen, was Du ißt und vor allem wie. Holst Du Dir jeden Morgen beim Bäcker einen Kaffee und ein Franzbrötchen? Isst dann hektisch, während Du dem fahrenden Bus hinterherläufst? Das wirkt sich gleich auf Deinen Organismus aus. Der fühlt sich durch die Art, wie Du Nahrung zu Dir nimmst, unmittelbar beeinflusst. Der Stress ist quasi vorprogrammiert und bleibt den ganzen lieben Tag in den Knochen stecken. Entdecke und begeistere Dich mehr für die Vielfalt des ausgewogenen Essens. Es gibt ein wunderschönes Sprichwort von dem Philosophen Jean-Anthèlme Brillant-Savarin: „Die Entdeckung einer neuen Speise, fördert das Glück der Menschheit mehr, als die Entdeckung eines neuen Sterns.“ Auch hier : Verabrede Dich zum Kochen, lass Dich von Deinen Freunden inspirieren. Wenn Du es morgens eilig hast, mache Dir lieber einen Grünen Smoothie, der enthält jede Menge Vitamine, Ballaststoffe, Mineralien und natürlich Chlorophyll. Sonne tanken – leicht gemacht!

4. Dein Atem – der Schlüssel zum inneren Lächeln

Achte auf Deine Atmung! Jedes Mal, wenn Du das Gefühl bekommst, ein schwarzer Schleier legt sich auf Deine Stimmung, mache eine kurze Pause und besinne Dich auf Deinen Atem. Atme in Deine Körpermitte – beobachte, wie der Bauch sich hebt und senkt. Das kannst Du auch wunderbar im Sitzen am Schreibtisch machen. Beobachte dabei wie der Atem leicht kühl durch Deine Nase einfließt und leicht erwärmt wieder ausströmt. Wenn es Dir hilft, stelle Dir eine Farbe vor, die Dich von innen auflädt und Du Dir selbst durch Deinen Atemfluss, Platz zwischen Deinen eigenen Gedanken schaffst.  Stress und Depression können mit tiefer bewusster Atmung überwunden werden.

5. Sei Dir Dein eigener Life-Coach.

Du tappst immer wieder in alte Gedankenmuster? Ziehst Dich selbst herunter, indem Du Dich klein und unfähig da stehen lässt? Höre auf damit.  Beobachte Deine Gedanken und versuche sie ganz bewusst durch liebevollere, aufmunternde Gedanken zu ersetzen. Es ist nie zu spät, Deine eigene Einstellung zu verändern. Wenn es Dir hilft, schreibe Dir genau auf, wann und wo Du in die Falle der selbstzerstörenden Gedankenmuster fällst. Das macht es Dir leichter, Dich selbst zu beobachten und manchmal auch ganz laut darüber zu lachen, wie Du Dir selbst unbewusst ein Bein stellst.

Denk dran: Es ist der Wille, der zählt. Es geht nicht darum, dass Du nun der Super-Yogi wirst. Baue Dir kleine Entspannungsmomente in den Alltag, gehe spazieren, geh in die Badewanne, gammel’ ein bisschen herum. Nutze diese ruhigen Monate, um Dich besser kennenzulernen und gegebenenfalls auch ein paar Gedanken-Muster auszusortieren.