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5 superschnelle Anti-Stress-Tipps aus dem Yoga
Bild: shutterstock.com

5 superschnelle (yogische) Tipps gegen Stress

Von Katharina Goßmann

Schlecht geschlafen, Kaffeedose leer, draußen regnet es in Strömen, und dann benutzen die Kinder die Designer-Vase als Fußball? Bevor du jetzt zur keifenden Furie wirst (die sich selbst nicht leiden kann), probier' doch diese fünf Instant Tricks gegen Stress!

1. Atmen

Konzentriere dich kurz auf deinen Atem. Am besten legst du dich auf den Rücken, falls das nicht geht, setze dich bequem mit aufrechtem Rücken auf einen Stuhl (Füße parallel und flach auf dem Boden, rechter Winkel zwischen Oberschenkel und Wade). Beginne bewusst zu atmen und vertiefe dann langsam und sanft deine Atemzüge. Wenn es sich gut anfühlt, atme tief in den Bauch – die Bauchdecke darf sich deutlich heben und senken. Oder konzentriere dich darauf, tief und lang auszuatmen. Ein Seufzen steigt in dir auf? Lass’ es raus.

2. Entspannen

Bleibe auf deinem Stuhl sitzen und schließe die Augen. Jetzt scanne deinen Körper von oben bis unten komplett durch. Wo spürst du Verspannungen? Konzentriere dich nacheinander auf die angespannten Bereiche – und dann lass’ los. Wenn das nicht klappt, kannst du die betroffenen Muskelpartien zehn Sekunden lang richtig fest anspannen, danach fällt das Entspannen meistens leichter.
Falls du alleine bist, kannst du auch ein paar Minute wild durch die Gegend tanzen – wirkt fantastisch gegen Verspannungen jeder Art!

3. Positiv denken

Damit du dich nicht im klein-klein verlierst, ist es jetzt Zeit für die Vogelperspektive: Gut, der Tag hat ein bisschen nervig begonnen. Aber ist wirklich etwas Schlimmes passiert? Du bist gesund, hast Familie und Freunde, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen und lebst in einem friedlichen Land. Damit gehörst du weltweit zu den absoluten Gewinnern! Gratulation, dein Leben ist fantastisch! 

4. Meditieren

Jetzt bist du bereit für eine kurze Meditation, die deinen Geist von den letzten Störsignalen befreien wird. Bleib sitzen, entweder auf dem Boden, oder auch auf einem Stuhl. Konzentriere dich auf das Mantra "Soham": beim Einatmen denke „So“, beim Ausatmen „Ham“. „Soham“ bedeutet, grob übersetzt, „Ich bin das“ und meint eigentlich „Ich bin nicht mein Körper, meine Gefühle, meine Gedanken – ich bin das, was nicht beschreibbar ist“. Ein hilfreicher Gedanke, besonders wenn du dich gerade in deinen (Stress-) Gefühlen verlierst.

5. Nähren

Bei Stress trinken viele Menschen zu wenig – das wiederum stresst den Körper zusätzlich. Der braucht nämlich ausreichend Flüssigkeit, um konzentrations- und leistungsfähig zu bleiben. Also, geh’ jetzt in die Küche (großen Bogen um die Kaffeemaschine!  Ach, Kaffee ist ja sowieso aus...) und trinke ein großes Glas stilles Wasser oder beruhigenden Kräutertee.
Für Frühstück hattest du bisher auch keine Zeit? Dann mach' dir ein leckeres Porridge oder, falls es schnell gehen soll, nimm' dir auch Banane oder Studentenfutter und mache eine kurze Essenspause. Naturbelassenes, nährstoffreiches Essen erdet nicht nur, sondern liefert auch ernährungsphysiologisch gesehen die Grundlage für einen klaren Geist. 

Und jetzt wünschen wir dir einen herrlichen Neu-Start in einen wunderbaren Tag!


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