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5 Gute-Laune-Hämmer

5 Gute-Laune-Knaller

Von Kristin Rübesamen

„Glück ist wie ein Schmetterling. Je mehr du danach jagst, desto mehr läuft es davon. Aber wenn Du deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes richtest, kommt es herangeflattert und sitzt dir sanft auf der Schulter“.

Lieber Henry David Thoreau, so leid es uns tut, dass Ihr schöner Gedanke als Kalenderspruch millionenfach missbraucht wurde, hier kommt eine noch schlechtere Nachricht: Psychologen haben herausgefunden, dass man den Schmetterling sehr wohl dazu bringen kann, auf der Schulter zu sitzen. Wir haben es selbst in der Hand, glücklich zu sein, sagen sie. Wie?


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Hier kommen fünf todsichere Tipps:

1. Wechselduschen

Was ist yogischer als eine knallharte Wechseldusche? Wie das Leben ändert sich ständig die Temperatur von einem Extrem ins andere, mit dem Unterschied, dass Du dir den Schock selbst verordnest. Achtung, hohes Suchtpotential.

2. Großzügig Trinkgeld geben

Nicht nur alle Yogalehrer, die früher in schicken Bars gejobbt haben, wissen, dass Servicepersonal ohne Trinkgeld nicht leben kann, auch normale Menschen können die Erfahrung machen, dass Geben glücklich macht. In Schweden kann man sich angeblich um das Trinkgeld drücken, indem man so oft wie möglich „Tack“ (Danke) sagt, aber wir Yogis wissen doch, dass Eigennutz uns weder als Individuen noch als Menschheit weiter bringt. Außerdem: Wer kann schon 7% von 27,30 Euro ausrechnen?

3. Ein Buch lesen

Nein, nicht irgendeines. Sondern eines, dass Euch die Zeit vergessen lässt, euch erlaubt einzutauchen in das Leben eines mittelalterlichen Mönches, der einen Mord vertuschen muss, eines Präsidenten, der eine Affaire mit seinem engsten Feind hat, eines kleinen Bärs, der sich für Honig interessiert,- im Anderen, Fremden sich selbst wiederzuerkennen, ist eine zutiefst humane Erfahrung und durch und durch Yoga.

4. Nicht schlecht über andere reden

Versucht es einfach. Am Anfang fühlt es sich komisch an. Worüber soll man denn dann reden? Aber dann kommt der Durchbruch: Jedes Thema ist besser, selbst die AfD. Warum? Weil ihr, anstatt sich auf sicherem Boden zu wähnen und über andere zu lästern, etwas wagt in einem Gespräch, eine Meinung verteidigt, eine steile These aufstellt oder etwas Ehrliches mitteilt und Trost erfahrt. Wenn der Gesprächspartner dann auch noch sagt: „Nicht schon wieder die Story über deine tolle Fahrradtour durch Neuseeland, die kenne ich schon auswendig“, dann erlebt Ihr eine Sternstunde von „Satya“ (Wahrheit).

5. Keine Gin & Tonics unter der Woche

Nun, dieser Tipp war in der Redaktion umstritten, nicht weil die Hälfte unserer Belegschaft dauerschwanger ist oder wir tatsächlich am liebsten Tee trinken, nein, sondern weil sich dieser Tipp wie ein Verbot anhört. Ist es auch. Lasst es einfach. Keine Gin & Tonics unter der Woche.

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