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5 Ernährungstipps, die schlank und glücklich machen
Bild: shutterstock.com

5 Ernährungstipps, die schlank & glücklich machen

Von Nadja Polzin

1. Höre auf deinen Körper!

In Zeiten, in denen die Medien voller Ernährungstipps sind, ist vielen von uns das Gespür für den eigenen Körper abhandengekommen. Der eine schwört auf Smoothies, der andere auf Superfoods. Aber was sollen wir nun eigentlich essen?

Es ist so einfach und doch so kompliziert: unser Körper weiß von ganz allein, was gut für ihn ist . Vollkornprodukte verursachen bei dir Bauchschmerzen? Von Petersilie bekommst du Ausschläge? Dann lass es weg! Es gibt eigentlich kein Lebensmittel, das für uns Menschen unverzichtbar wäre. Klar, essen müssen wir alle. Aber heutzutage lässt sich alles irgendwie ersetzen - sei es durch ein anderes Lebensmittel oder Ergänzungsprodukte. Viel wichtiger ist, dass unsere Nahrung uns auch wirklich nährt und uns fit für den Alltag macht. Es gibt so viele Ernährungsweisen, wie es Menschen gibt. Wenn Du herausfindest, was dir ganz persönlich gut tut, kannst du wachsen und dich entfalten.

2. Übe dich in Achtsamkeit!

Schnell ein Brötchen vom Bäcker und einen Schokoriegel in der U-Bahn. Die Mittagspause verbringen wir am Schreibtisch, und das Abendessen lassen wir zu Gunsten des Kinobesuchs gleich ganz ausfallen. Leider hat unser Alltag mit Ernährung oft nur wenig zu tun. Ernährung ist mehr als nur Essen. Ernährung ist auch Erlebnis und Entspannung.

Wenn wir das, was wir zu uns nehmen, bewusst wahrnehmen, bereiten wir unseren Körper auf die ihm zugeführten Nährstoffe vor. In diesem Sinne hat auch das Gebet eine Funktion, selbst, wenn wir heute nicht mehr sehr religiös sind. Bewusst hinsetzen, ein oder zwei tiefe achtsame Atemzüge : das aktiviert unseren Parasympathikus. Dadurch werden die Drüsen und Muskeln unseres Verdauungsapparates angeregt und unser Körper kann die zugeführten Nährstoffe besser aufnehmen.


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3. Iss so natürlich wie möglich!

Wenn man heute durch den Supermarkt läuft, gewinnt man den Eindruck, dass unser Essen fast ausschließlich in der Fabrik entsteht. Der überwiegende Teil der angebotenen Produkte ist abgepackt, eingeschweißt und mit einem Label zur Kenntlichmachung der Inhaltsstoffe versehen. Dabei sind das natürlich nicht die Lebensmittel, für die wir gemacht sind. Unser Essen wächst auf dem Feld und so, wie wir es dort ernten, sollten wir es auch verzehren. Frisches Gemüse und Obst, richtig vorbereitete Getreideprodukte und Hülsenfrüchte, je nach Bedürfnis hin und wieder hochwertiges Fleisch oder Seefisch und eine Bandbreite verschiedenster Gewürze - daraus können wir alles machen, was wir zum Leben brauchen.

Als Faustregel bietet sich an, nichts zu essen, was aus mehr als fünf Zutaten besteht oder Inhaltsstoffe enthält, die du nicht kennst. Denn warum solltest du etwas, das du nicht kennst oder aussprechen kannst, in deinem Körper wollen?

4. Gemeinsam essen

Ein bisschen neidisch schauen wir manchmal zu unseren französischen Nachbarn, die sich für gutes Essen wirklich Zeit nehmen. Früher war es selbstverständlich, dass sich Familien zu den Mahlzeiten versammelten. Und heute? Heute passiert Essen bei uns allein und zwischendurch. Keiner ist mehr auf den Jagderfolg des anderen angewiesen und muss sich deshalb an Nachbars Tisch setzen. Trotzdem: mit der Familie oder den Kollegen zu speisen und sich auszutauschen hat etwas sehr nährendes, das über das eigentliche Essen hinausgeht.

Eine gemeinsame Mahlzeit beeinflusst auf subtile Weise, was wir essen und wie viel. Sie nährt uns nicht nur physisch, sondern auch auf seelischer Ebene. Das macht zufrieden, auch, wenn es keinen Schokopudding gibt. Besonders wichtig ist das gemeinsame Essen für unsere Kinder. Am Esstisch werden Tipps gegeben, Ratschläge eingeholt und Sorgen besprochen. Studien haben gezeigt, dass eine familiäre Essenskultur mit regelmäßigen gemeinschaftlichen Mahlzeiten dafür sorgt, dass Kinder sich langfristig gesund ernähren und seelisch stabiler sind. Wenn das kein Grund ist, mindestens dreimal pro Woche gemeinsam zu essen.

5. Genießen!

Du versuchst dich gerade in gesunder Ernährung, aber am Wochenende ist Tante Klaras Geburtstag und es gibt Schwarzwälder-Kirschtorte? Na dann: guten Appetit! Viel zu oft werfen wir unsere guten Vorsätze über Bord, weil ein Stück Kuchen unseren Weg gekreuzt hat. Dabei ist es wesentlich stressfreier und damit auch gesünder, das Stück Kuchen ohne Schuldgefühle langsam zu essen und bewusst zu genießen. Nimm achtsam wahr, welche Geschmacksrichtungen sich in deinem Mund entfalten, wie die Leckerei schmeckt und wie du dich damit fühlst.

Ausnahmen müssen für fast jeden von uns sein. Wir befinden uns in einer Gemeinschaft, mit Ritualen und Traditionen, die gepflegt werden wollen. Das sollte uns kein schlechtes Gewissen machen!

 

Nadja Polzin ist die Gründerin der ganzheitlichen Online-Ernährungsberatung Foodlinx , das Ernährungsberatung per Videochat anbietet.

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