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Bild: Shutterstock.com

Alles, was angehende Yogalehrer wissen müssen

Von Kristin Rübesamen

Ihr habt euren Traum wahrgemacht, Geld aufgetrieben, die Familie vernachlässigt, das Biertrinken und die Steaks aufgegeben, und jetzt ist es endlich soweit: Ihr seid Yogalehrer. Dazu erst mal unsere herzlichsten Glückwünsche!

Einige bei YogaEasy.de sind selbst Lehrer, alle sind wir Yogis. Wir kennen die Leidenschaft für Yoga, die oft ganz klein anfängt und über Jahre wächst, manchmal aber auch Liebe auf den ersten Blick ist. Wie auch immer eure Leidenschaft für Yoga angefangen hat, irgendwann stellt sich die Frage, ob diese Leidenschaft nicht unser Beruf werden könnte.

Was dann kommt, sind Zweifel, Ratschläge aus unserer Umgebung, die Sorge, dass wir es nicht schaffen in der großen weiten Yogawelt, aber auch das Gefühl, nicht mehr zurück in die alte Welt zu können. Wir kennen die höchst persönlichen Überlegungen, das Gefühl, etwas Sinnvolles machen zu wollen, und aus dem alten Leben heraus in ein neues, aufregendes Yogaleben tauchen zu wollen, anderen helfen zu wollen und damit letztlich auch sich selbst.

Unsere Tipps für Euch und einen guten Start in euer neues Leben:

  1. Um als Yogalehrer erfolgreich zu sein, müsst Ihr verstehen, dass Ihr ab sofort euer eigenes Produkt seid. Ihr müsst euch hegen und pflegen, und, auch wenn vielen uns besonders dieser letzte Punkt nicht schmeckt: ins rechte Licht rücken. Investiert in eine eigene Webpage, in Marketing, in Fotos oder Videos.
  2. Ihr wollt vom Yoga Unterrichten leben? Besprecht eure finanzielle Situation mit eurem Steuerberater, macht einen Plan, wieviel Geld Ihr in die Entwicklung eures neues Jobs stecken könnt und wieviel Geld Ihr bis wann verdienen wollt bzw. müsst. Legt Geld zurück für Fortbildungen und Auszeiten, ebenfalls für den Fall, dass Ihr krank werdet. Erkundigt euch, ob Ihr eine  Berufshaftplichtversicherung  braucht, ob Ihr ein Gewerbe anmelden wollt und von der  Rentenpflicht  betroffen seid. Drückt euch nicht vor dem Kleingedruckten. Wir leben in Deutschland, da gibt es nicht nur grenzenlose Möglichkeiten für Yogis, sondern auch grenzenlose Bürokratie!
  3. Wo wollt Ihr unterrichten? Macht euch nicht von einem Studio abhängig, unterrichtet ruhig an mehreren Plätzen, ohne euch jedoch dabei zu verzetteln. Auch wenn es das Studio nicht verlangt, macht einen  Erste-Hilfe-Kurs .
  4. Wen wollt Ihr unterrichten? Um im wachsenden  Yogamarkt  den idealen Platz für Euch und eure speziellen Fähigkeiten als Yogalehrer zu finden, macht eine Check-Liste:
  • Wen würdet Ihr gerne unterrichten?
  • Was sind die yogischen Bedürfnisse eurer potentiellen Schüler?
  • Wie könnt Ihr dabei helfen, diese Bedürfnisse zu befriedigen?
  • Wo findet Ihr diese Schüler? Wie könnt Ihr sie ansprechen?
  • Sprecht Ihr dieselbe Sprache wie eure Schüler? Was verbindet euch außer Yoga?

Und zuletzt:

Ihr habt keine Lust, eure "Yogakarriere" wie ein Geschäft aufzuziehen? Verstehen wir gut. Dann braucht Ihr nur einen Millionär oder eine Millionärin, die Euch unterstützt, wenn es mal nicht so läuft.

Wir wollen damit sagen: Wenn es euch ernst ist mit eurer Leidenschaft, dann nehmt sie auch ernst. Sonst drohen finanzieller und gesundheitlicher Burnout. Wenn Ihr nur halbwegs geschäftstüchtig seid, kann Yogaunterrichten ein wunderbarer Beruf sein. Wir lieben ihn.

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