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Large yoga vorsatz patanjali

12 Vorsätze für das beste Jahr deines Lebens

Von Birgit Feliz Carrasco

»Yoga zu praktizieren bedeutet eine passende Anstrengungen mit Ziel auf sich zu nehmen, um sich den Zustand des Yoga anzunähern, ihn zu erreichen und aufrechtzuerhalten.«

Patanjali Sutra 1.13

Ist es nicht unser Streben als Yogis, jeden Tag und jeden Moment bewusst zu leben und in voller Präsenz zu erleben? Alle Menschen vereint in der Silvesternacht eines: Am nächsten Morgen bekommt jeder von uns 365 neue Chancen zur Veränderung, Verfeinerung und Neuausrichtung geschenkt.

Mach das kommende Jahr zum besten deines Lebens

Alle, die den ganzheitlichen Yogaweg beschreiten, eint der Wunsch, sich bewusster weiterzuentwickeln, achtsamer zu handeln und aus sich selbst heraus eine liebevollere Mitwelt zu erschaffen. Patanjali beschreibt dieses Ziel als den »Zustand des Yoga« und meint damit in eine Form des Überwusstseins einzutreten. Hier vereint sich Unbewusstes mit Bewusstem, bis der allmählich erwachende Yogi Erleuchtung erfährt.

Viele der Denk- und Handlungsweisen, die du im Laufe deines Lebens gelernt hast, ziehen Lebensenergien aus deinem Körper-Geist-System. Diese Energien stehen dir dann nicht mehr für eine bewusstere Entwicklung zur Verfügung. Das kann zu Unzufriedenheit, Minimierung der Lebensfreude und dem Gefühl der Unfreiheit führen.

Das Konzept des Yoga führt seit jeher zurück in Gefühle des Urvertrauens, der Urliebe und des Urseins. Die 12 yogischen Vorsätze, die ich zusammengestellt habe, unterstützen diesen Prozess. Programmiere sie am besten in dein Handy und lasse dich dann täglich daran erinnern!

In jedem Monat des kommenden Jahres widmest du dich einem Themenkreis. Wenn du dich in deinem Streben nach bewussten Denken und Handeln jeweils vier Wochen lang intensiv mit einem Thema auseinandersetzt, kann eine profunde Umprogrammierung von bisher unbewussten, autonomen Denkstrukturen und Handlungsweisen initiiert werden, die dich generell und nachhaltig in wachsender Bewusstheit festigen.                                                                                                                             

Das ist doch mal ein himmlischer Vorsatz für das Jahr 2018: Erleuchtung. Ich persönlich terminiere diesen Punkt meiner yogischen To Do-Liste mit einem Augenzwinkern in meinen Kalender. Zeitpunkt? Schaffe ich Erleuchtung bis Mai 2018? Oder eher die Wintersonnenwende 2018? Mal sehen…


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12 sinnreiche Vorsätze für Yogis


Januar: Vorsatz 1

»Ich lebe in jetzigen Augenblick.«

Dein Verstand lebt meist aus den Erfahrungen der Vergangenheit und richtet sich warnend und mitunter angstvoll auf die Zukunft aus. Praktiziere vier Wochen lang, dich in allen Lebenssituationen nur auf den jetzigen Moment auszurichten.

Effekt: 
Ärger erhält keine Macht über dich, weil er sich auf etwas in der Vergangenheit bezieht und Sorgen werden nichtig, weil sie sich stets auf die Zukunft ausrichten, die jedoch im jetzigen Moment noch nicht existent ist.

Februar: Vorsatz 2

»Mein Herz entscheidet.«

Lasse vier Wochen lang ausschließlich dein Herz entscheiden. Ziehe keine imaginären Pro- und Kontra-Listen deines Verstandes zu Rate, sondern entschließe dich spontan, intuitiv mit der ganzen Liebe deines Herzens bei allen anstehenden Entscheidung, ob du beim Einkauf beispielsweise eher Orangen oder lieber Äpfel für dein Körpersystem nötig hast. Erfühle ebenso bei umfangreicheren Meinungsfindungen, was dein Herz wünscht statt einen Beschluss »zu erdenken«.

Effekt:
Du lebst im bewusst im Augenblick und reicherst jeden Augenblick deines Lebens mit der Liebe deines Herzens an.

März: Vorsatz 3

»Alles darf so sein wie es ist.«

Erinnere dich in täglichen Situationen daran, dass alles so sein darf wie es ist und dass auch jeder Mensch so sein darf, wie er ist. Du kannst nicht wissen, warum etwas geschieht oder jemand so ist, weil wir in unserem Menschsein (noch) nicht die allumfassende Perspektive auf alle Vorgänge in der Schöpfung haben. Bewertungen und vor allem Verurteilungen binden deine Kräfte und halten dich in alten Denkstrukturen.

Effekt:
Gelöst aus einem automatisierten, unbewussten Bewertungssystemen, kannst du alle deine Lebenssituationen mit der Liebe deines Herzens begreifen und ohne  Kraftzehrenden Widerstand annehmen.

April: Vorsatz 4

»Ich bleibe in meinem Sein.«

Machst du es dir selbst manchmal schwerer als nötig? Das geschieht meistens, wenn du die Begebenheiten des Lebens vorbestimmen und kontrollieren willst, was nur in einem begrenzten Rahmen möglich ist. Ein Zeichen für Kontroll-Manie ist beispielsweise, die angefangenen Sätze deiner Gesprächspartner zu beenden. Du kannst nicht wissen, was der andere sagen möchtet, da es dir nicht möglich ist, zu wissen was Mitmenschen denken.

Effekt:
Wenn du dich nicht mehr im Kopf anderer Menschen aufhältst, bist du ganz bei dir in deinem Sein. So wird dein Leben vitaler, leichter und liebevoller.

Mai: Vorsatz 5

»Ich gehe milde Wege.«

Mache dir täglich bewusst, dass du allein entscheidest, welche Spuren du in der Welt hinterlässt und wie du deinen Lebensweg gestaltest. Welche Pfade möchtest du auf dieser Erde begehen und Mitmenschen einladen, diesen Spuren zu folgen? Auch wenn du nicht überwiegend aggressiv die Welt beschreitest, gibt es dennoch einige Abzweigungen, die dich vom Weg der Milde und der Liebe dann und wann zu Egohaftigkeit und Aggression fehlleiten.Aggression erzeugt stets Aggression. Milde erzeugt Milde.

Effekt:
Wenn du dich vier Wochen lang stets daran erinnerst, milde Wege zu gehen, wirst du dein Sein mit Liebe anreichern und deine Mitmenschen werden dir liebend gerne auf deinen Spuren folgen.

Juni: Vorsatz 6

»Ich bin wahrhaftig.«

Wahrhaftigkeit drückt sich nicht nur darin aus, deine Mitwelt weder zu belügen noch zu betrügen. Vielmehr noch ist eine Herausforderung und sinnreiche Erfahrung mit dir selbst wahrhaftig und authentisch zu sein, denn nur dann fühlst du dich in Balance mit deinem Körper, Geist und deiner Seele. Stehst du stets zu dem was dein Herz fühlt oder lässt du dich von der Außenwelt und Mitmenschen verbiegen? Fühle bei allem Denken und Handeln Wahrhaftigkeit.

Effekt:
Je mehr Wahrhaftigkeit und Authentizität in dir wachsen, desto intensiver fließen diese feinstofflichen Energien in dein Schwingungsfeld. Auf diese Weise wirst du Ehrlichkeit von deinen Mitmenschen als Resonanz auf seine Schwingungen empfangen.

Juli: Vorsatz 7

»Ich lasse los und heile mich.«

Anhaftungen an Vergangenem, an Erlebnisse des Schmerzes oder auch des Glücks binden deine Lebenskraft und minimieren dein Entfaltungspotential. Das Ego beisst sich nicht selten an vormaligen Begebenheit fest, will diese aus Sucht nach Glücklichsein immer wieder erleben oder hält an Schmerz aus Lust am Leiden fest. Beides macht kaum Sinn, wenn du bewusst in hinein spürst, also lasse los.

Effekt:
Liebevolle Heilung wird sich in dir ausbreiten, wenn du Vergangenes imaginär wie eine zeitweiliges Geschenk ansiehst. Bewerte deine vergangenen Erfahrungen nicht, nutze sie, aber lasse dich nicht von ihnen beherrschen.

August: Vorsatz 8

»Ich bin nicht allein.«

Mag sein, dass du nicht manchmal einsam fühlst, aber du bist nie allein. Nimm dir für die Wochen des August vor, dir täglich bewusst zu machen, das du Teil einer Gemeinschaft bist, die auf Erden in Form von Partnerschaften, Familien, Freundes- oder Interessenkreisen gelebt wird. Darüber hinaus bist du sogar ein bedeutsamer Teil der Weltengemeinschaft Erde und der unendlichen Schöpfungsgemeinschaft, die aus Myriaden von Seelen besteht, deren ureigenes Anliegen es ist, sich in Lebensfreude, Harmonie und Urliebe auszudrücken.

Effekt:
Das Gefühl einer schöpferischen, göttlichen Gemeinschaft zu sein, lässt die alltäglichen Dinge des irdischen Lebens weniger dramatisch erscheinen und du fühlst dich fortan beschützt und gestärkt.

September: Vorsatz 9

»Ich besinne mich auf meinen Seelenplan.«

Besinne dich an 30 Tagen im September immer wieder darauf, was dein Seelenplan für dein jetziges Leben ist. Der Seelenplan drückt sich über die Wahrhaftigkeit deiner Herzenswünsche aus. Lege eine Hand auf dein Herz, fühle den darin gespeicherten Urwunsch für deine jetzige Inkarnation, der der Urwunsch aller Seele und aller Inkarnationen ist: Das Gefühl von Glückseligkeit.

Effekt:
Wenn du dich auf deinen Seelenplan besinnst, wirst du – gleich welche äußeren Umstände derzeit in deinem Leben überwiegen – ein Stück Glückseligkeit spüren, die weit mehr bedeutet als weltliche Zufriedenheit und irdisches Glücklichsein.

Oktober: Vorsatz 10

»Ich vertraue höheren Kräften.«

Wachsende Bewusstheit geht damit einher, sich darüber bewusst zu werden, dass es feinstoffliche Kräfte und Helfer gibt, die dich in deinem Erfahrungszyklus auf Erden unterstützen. Allerdings ungefragt eingreifen werden diese Helfer nicht, denn du hast einen freien Willen geschenkt bekommen, um deine Entscheidungen selbst zu treffen. Mache dir im Oktober bewusst, dass es viele Kräfte in den feinstofflichen Dimensionen der Schöpfung gibt, die dir als Engel, Götter oder innere Berater zur Seite stehen, damit du deinen Seelenplan verwirklichen kannst.

Effekt:
Wenn du deine feinstofflichen Helfer einlädst, dich jeden Tag in deinem irdischen Leben zu begleiten, wird dir bewusst werden, dass du nicht alles vorausplanen, voraussehen und selbst erarbeiten muss. Das, was du brauchst, kommt zu dir.

November: Vorsatz 11

»Ich danke.«

Dank ist weit mehr als ein Ausdruck irdischer Höflichkeit. Dankbarkeit ist über alle Maßen eine Respektbekundung und eine bewusste Wertschätzung. So erfülle deine gesprochenen wie gedachten Worte des Dankes mit der überirdischen Liebe deiner Seele, die schon in vielen Leben Erfahrungen in Dankbarkeit gesammelt hat. Danke deiner Mitwelt, deiner Seele, deinem Körper, deinem Verstand und danke den höheren Kräften, die dich begleiten.

Effekt:
Mit der im Herzen verankerten Dankbarkeit, wirst du Licht, Liebe und Glückseligkeit erfahren und für immer bei dir behalten.

Dezember: Vorsatz 12

»Ich erwache.«

Erwachen ist ein wirklich guter Vorsatz, jedoch auch ein Weg an dessen Ende der Zustand der Erleuchtung steht. Ob es jetzt im Dezember 2018 schon soweit sein wird, kann niemand sagen. Erinnere dich täglich daran, dass du jeden Tag deines Lebens etwas mehr erwachst, also dem Zustand eines unbewussten, lediglich reaktiven Menschen zum einem stetig bewusster denkenden und handelnden Wesen geworden bist. Wie fühlst du dich? Milder, erwachter, verlichteter und leichter als zu Beginn des Jahres 2018? Verfeinerung deines Seins und täglich etwas mehr erwachen, ist auch weiterhin ein sinnreicher Vorsatz.

Effekt:
Mit dir erwacht die Welt.

 

Erinnere dich am Ende des Jahres 2018 an all die sinnreichen Inspirationen, die du jeden Monat gefühlt hast und lasse fortan alle Vorsätze als stetiges Streben gemeinsam deinen Lebensstil prägen.


Ich wünsche dir bei allen sinnreichen Vorsätzen 2018
gutes Gelingen getragen von Licht und Liebe,

Birgit Feliz Carrasco

Weitere Motivationen und yogische Inspirationen gibt es im aktuellen Buch von Birgit Feliz Carrasco »Patanjali Update – Yoga-Weisheiten für Yoga-Lifestyle«, € 8,99, ISBN 978-3-7427-6258-0 als eBook oder als PDF über welcome@birgitfelizcarrasco.com.

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