Yoga-Lifestyle
Urlaub mit Matte und Mehr
Wohin zieht das YogaEasy.de-Team, wenn es mal Pause vom www macht? Hier verraten euch die Menschen hinter Deutschlands erstem Online-Yogastudio, wo sie gern einmal Yoga & Tauchen würden, welche Yogareise-Ideen sie noch hätten oder wo neben Yoga schon der Berg ruftPetra Orzech: "Morgens auf die Piste, abends auf die Matte: So sieht alle Jahre wieder mein Skiurlaub-Programm aus. Meine Muskeln lechzen im Winterurlaub nach entspannenden Yogaübungen, aber leider praktiziere ich alleine im Hotelzimmer. Ich hätte mal richtig Lust, Yoga und Ski fahren mit einer Gruppenreise zu verbinden. Und siehe da, nach ein bisschen Recherche bin auf diese Adresse von Yogakitchen gestoßen.
Ich habe da gleich mal angerufen und bin begeistert: 5 Yogaeinheiten, 5 Ski-Workshops, 5 Tage Skipass plus Übernachtung in einem preisgekrönten Naturhotel mit einer Yoga- und Skilehrerin. Preis: 1081 Euro. Teilnehmer: 10 bis 16 Leute, meist Frauen plus ein bis zwei Pärchen. Das wäre wirklich mal eine coole Alternative zu meiner Einzel-Matte."
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Katharina Klofat: "So ein Luxus-Retreat auf Bali oder Kreta ist schon eine feine Sache – aber leider nicht für jeden erschwinglich. Deshalb hier eine Empfehlung für Yoginis und Yogis mit schmaler Geldbörse. Karma-Yoga lautet das Losungswort, das die Tore zu Ashrams in der ganzen Welt öffnet. Der Karma-Yogi muss nur die An- und Abfahrt zahlen, ist er im Ashram eingetrudelt, sind Kost und Logis sowie die Teilnahme an Yoga-, Pranayama- und Meditationsstunden und dem Satsang kostenlos. Als Gegenleistung darf der Yogi mitarbeiten. Meistens werden etwa sechs Stunden verlangt, häufig in der Küche, im Garten, bei der Kinderbetreuung oder im Putzteam. Das mag sich nicht wirklich nach Urlaub anhören, aber so manch einer ist nach zwei Wochen strengem Ashram-Leben erholter als nach vier Wochen Luxusurlaub am Strand!
Am bekanntesten sind in Deutschland die Yoga Vidya e.V.-Zentren (im Teutoburger Wald, im Westerwald und an der Nordsee) sowie die Sivananda-Ashrams weltweit. Am besten direkt anrufen und nachfragen!
Ich persönlich bin ja sowieso mehr für die exotische Art der Urlaubsgestaltung zu begeistern. Aktuell würde ich mich am allerliebsten als Küchenhilfe beim Ayurveda-Koch Volker Mehl verdingen. Der bekocht nämlich im November und Dezember das Jivamukti Teacher Training auf der schönen Fraueninsel. Mäuschen spielen, während der tolle Patrick Broome neue Jivamukti-Lehrer formt, und währenddessen alles über die ayurvedische Küche lernen: eine tolle Vorstellung! Zu der Zeit bin ich allerdings leider, leider in Indien unterwegs."
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Henrike Fröchling: "Was mich wirklich begeistern würde, ist ein Urlaub, in dem ich Yoga und Familie verbinden kann. Ich stelle mir das in etwas so vor: idyllisches Weingut auf Sizilien mit Pool, vormittags 4 Stunden Kinderbetreuung (mit viel Kreativität und frischer Luft), während die Eltern eine ernsthafte Yogaklasse mitmachen können. Und im Idealfall hat man auch noch zwei Erfahrungs-Level im Angebot. Vor dem Abendessen dann noch eine zweite Runde Yoga, irgendwo im Schatten, und alles kann, muss aber nicht mitgemacht werden. Das Sahnehäubchen auf diesem Urlaub wäre, wenn sogar die Kinder einmal mitmachen können.
Leider habe ich so einen Urlaub während meiner Recherchen nicht gefunden. Aber erstens wäre das eine wirklich tolle Idee – und zweitens wird man ja wohl noch Träumen dürfen, oder?!"
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Nina Schäfer: " Luna Yoga und kreatives Schreiben in den Bergen – das ist die perfekte Kombination für mich.
Am mytisch anmutenden Bergsee, in klarer Luft inmitten von Bergen sollen spezielle Luna-Yoga-Übungen meine Kreativität und Fantasie anregen. Dieser Kurs – und das kann ich mir schon vom Schreibtisch aus sehr gut vorstellen – wiederbelebt verschüttete, in jedem schlummernde Fähigkeiten. Das käme mir schon ziemlich gelegen, denn beim Schreiben tue ich mich sehr schwer – und Schreiben und Sprache sind in meinen Job immens wichtig. Immer wieder ertappe ich mich dabei, andere um ihren Ideenreichtum und Ausdrucksweise etwas zu beneiden. Das ist so gar nicht yogisch und auch völlig unnötig. Denn es gibt nichts, was man nicht lernen kann. Oder zumindest versuchen sollte, zu lernen.
Das Programm von Luna Yoga klingt außerdem sehr entspannt. Am Morgen nach den Yogaübungen bleibt Zeit für eigene Exkursionen, Schwimmen, Wanderungen etc. Ich würde vielleicht einen Termin im Winter wählen, um Ski zu fahre. Und die Kamera muss mit, weil mir beim Fotografieren immer die besten Ideen kommen und ich abschalten kann. Vor dem Abendessen werden die Eindrücke des Tages in Worte verfasst, wobei wieder spezielle Übungen Hilfestellung geben sollen. Klingt doch super! Neugier und Mut braucht man für den Kurs. Neugierig bin ich, Mut hab ich. Ich werde tatsächlich gleich Termine im Winter anfragen!"
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Alke von Kruszynski: "Schwerelosigkeit (oder zumindest eine Ahnung davon) ist mein Ziel beim Yoga, seit ich 2007 in Goa meine Lieblings-Yogalehrerin Liz Warrington gefunden und erlebt habe, wie anmutig und geradezu schwebend sie sich im Yoga in jede noch so komplizierte Asana bewegt.
Liz praktiziert und lehrt das seltene “Scaravelli-inspirierte, intuitive Yoga”, das aus dem sympatischen Grund nicht einfach nach seiner Erfinderin Vanda Scaravelli “Scaravelli Yoga” genannt werden darf, weil sie das vor ihrem Tod 1999 ihren wenigen, handverlesenen Schülern wie Diane Long oder Sandra Sabatini untersagt hat. Vielleicht war Vanda ja wie ich der Ansicht, dass im Zuge menschlicher Eitelkeiten schon genügend andere ihren Namen über das Hatha Yoga gestülpt haben. Aber vielleicht waren ihre Gründe auch ganz andere.
Wie auch immer, ich habe diese außerordentliche Yoga-Persönlichkeit leider nicht mehr kennengelernt, da ich erst 2001 zum Yoga fand und zu der Zeit, als man Vanda noch hätte treffen können, meine sportliche Aktivität eher unter Wasser passierte: Ich tauche seit 1993 – leider nicht regelmäßig, aber voller Begeisterung, vorausgesetzt, das Wasser ist erträglich warm und die Tauchlehrer sind großartig. Im letzten Jahr – ich dachte gerade über eine Yogalehrerausbildung nach, zu der ich mich mangels pädagogischem Eifer aber doch nicht durchringen konnte – surfte ich durchs Internet und fand bei einer in Ägypten lebenden Sivanada-Yogalehrerin die Angebotskombination Yoga & Tauchen. Die Exil-Engländerin Barbara Gordon bietet dort neben dreiwöchigen Sivananda-Ausbildungen bei Sunra Yoga auch Tauch-Yoga-Kombinationen als Urlaub an. Das durch Yoga bewusstere Atmen und die erhöhte Körperwahrnehmung beeinflussen natürlich die Qualität und Intensität der Tauchgänge ganz außerordentlich (und Sauerstofftank-Füllungen halten auch deutlich länger)! Der Wunsch, das Schweben des Körpers im Meer, in Stille und umringt von den Schönheiten dieser fantastischen anderen Welt, mit all den lieb gewonnenen Asanas zu verbinden, hat mich seitdem nicht losgelassen.
Leider haben die Demokratiebewegungen im Frühjahr Ägypten als Reiseziel von den oberen Listenplätzen meiner Ferienagenda vertrieben. Aber verschoben heißt nicht aufgehoben! Schließlich waren die Demonstranten bisher ziemlich erfolgreich. Und die Vorstellung, ihr Land zu besuchen, wenn Folter und Willkür nicht mehr als selbstverständlich und voller Ohnmacht hingenommen werden, macht das Ziel sogar noch attraktiver."
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Noch mehr Yoga & Tauchen-Angebote:
Auf Phuket kann man tauchen gehen und abends Yogakurse machen, Urlaubern wird außerdem vegetarische Küche serviert, und an Wellness-Anwendungen locken z. B. Fuß-Reflexzonenmassagen oder Thai- und Kräuterkompressen-Massagen.
Preise für 10 Tage zirka 1000 Euro (was unschlagbar günstig wäre!), allerdings datiert das letzte Angebot aus 2010, nachfragen lohnt also!
Weitere Kombinations-Ideen findet ihr über den englischen Anbieter The Retreat Company, dort kann man über Keyord-Suche (z. B. Diving, Ski, Detox etc.) ganz unterschiedliche Yoga-Reise-Kombinationen finden und natürlich auch buchen.
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YogaEasy , Yogaurlaub
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