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Positive Mindset: Positives Denken und Yoga
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Positive Mindset: Positives Denken und Yoga

Von Monika A. Pohl

Das moderne Leben fordert uns täglich heraus. So dient etwa Arbeit heute nicht mehr nur dem Broterwerb und der Erledigung von Pflichten. Stattdessen sind Kreativität und Innovation gefragt – und anstelle von Aufgaben, die vom Chef delegiert und vom Arbeitnehmer erledigt werden, beherrschen in vielen Firmen Teamarbeit und flache Hierarchien den Alltag. Auf allen Ebenen ist mehr Selbstverantwortung gefordert, muss ein Sinn gefunden werden.

Die gute Nachricht: Wer in seiner Freizeit meditiert oder Yoga praktiziert und sich auf diese Weise in Achtsamkeit übt, ist für die Herausforderungen unserer Zeit gut gewappnet. Denn yogische und spirituelle Praktiken fördern Klarheit, Offenheit und eine bewusste Präsenz und erschaffen so die Voraussetzungen, die eine positive Einstellung erst möglich machen.

Was genau ist ein „Positive Mindset”?

„Positive Mindset” gehört aktuell nicht nur in der Businesswelt zu den häufigsten Schlagwörtern. Was sich dahinter verbirgt, ist eine positive innere Haltung, die das Fühlen, Denken und letztlich auch das Handeln beeinflusst. Es gibt kein richtiges oder falsches Mindset, denn der Kontext ist immer entscheidend – aber eben ein positives und negatives Mindset.

Die positive Geisteshaltung ist gegenwärtig, offen und empathisch. Dabei ist der Fokus auf dem, was sich zum Guten entwickeln kann, auf den Chancen – und nicht den Problemen. Ein positives Mindset treibt uns an, macht uns mutig und gibt Hoffnung. Bezogen auf die neue Arbeitswelt führt es uns in die Kreativität und schafft Innovation. Dabei entsteht eine positive Fehlerkultur, die Fehlschläge verzeiht und sie als Fortschritt und Lernerfolg ansieht. 


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Bist du ein Optimist oder ein Pessimist?

Vielleicht bist du über diese Frage noch nie gestolpert, dennoch ist die Antwort sicherlich eine Überlegung wert. Wie sehr lässt du dich von Misserfolgen beeinflussen? Treiben sie dich eher an, es noch einmal zu versuchen, oder lässt du den Kopf schnell hängen und bist entmutigt? Ärgerst du dich häufig darüber, dass dir etwas nicht wie erwartet gelungen ist? Verallgemeinerst du gern und suchst das „Haar in der Suppe“, oder schaust du in der Regel mit Zuversicht nach vorn und legst den Schwerpunkt auf die positiven, schönen Dinge im Leben? Neigst du dazu, nachtragend zu sein und nimmst dabei in Kauf, eigenes Leid zu mehren, oder ist dir der Zusammenhang durchaus bewusst, und du entscheidest dich für Loslassen und Verzeihen, weil es Zufriedenheit und Gelassenheit in dir hervorruft?

Was der Volksmund sagt, trifft hier tatsächlich auch zu: Jeder ist seines Glückes Schmied. Zu wissen und zu verstehen, wer wir sind und wie wir denken, macht den Unterschied. Mit ein bisschen Übung in Reflektion und Perspektivwechsel bringen wir mehr Positivität in unseren Alltag und vermeiden selbstgemachten Stress und Kummer. Auf diese Weise stärkst du gleichtzeitig deine Selbstwirksamkeit und förderst deine Gesundheit. 

Wer die Welt als Optimist bereist und den Blick für das Positive schärft, 
ohne die Realität dabei zu verzehren, 
führt auf seiner Reise ein glückliches und erfülltes Leben. 

Voraussetzung für eine positive Einstellung: Achtsamkeit und Selbstakzeptanz

Eine wichtige Voraussetzung für eine optimistische Betrachtungsweise der Dinge ist eine positive innere Haltung dir selbst gegenüber, ein akzeptierender, wertschätzender und respektvoller Blick auf dich selbst. Menschen, die gelernt haben, ihre Schwächen zu akzeptieren und auf die eigenen Stärken zu bauen, gehen mit mehr Zuversicht durchs Leben. Ihre Bereitschaft, sich den Aspekten und Forderungen der modernen Welt zuzuwenden, ist wesentlich größer und der Geist flexibler. Wer freundlich mit sich umgeht und den eigenen inneren Kritiker zu entwaffnen weiß, profitiert im Alltag enorm davon.

Diese Eigenschaften sind typische Merkmale des Achtsamkeitstrainings. Denn im Yoga und durch regelmäßige Meditation lernen wir uns besser kennen und unsere Eigenarten akzeptieren. Wir lernen, unsere Gedanken und unsere Überzeugungen achtsam wahrzunehmen, und falls sie uns belasten, haben wir die Wahl, sie zu verändern, indem wir die Perspektive wechseln und den Fokus positiv ausrichten. Wir nehmen uns Zeit, Situationen auf uns wirken zu lassen, Werte zu hinterfragen und uns klar über die eigenen Gefühle zu werden, damit wir sie bei Bedarf entsprechend lenken können und dafür sorgen, dass es uns physisch und psychisch gutgeht.

Eine positive Geisteshaltung ist nicht nur eine sinnvolle Ressource, 
sondern immer auch eine kraftvolle Quelle der Selbstfürsorge.

Wie hilft uns Yoga und Meditation positiv zu denken?

Zum einen können wir uns beim Üben von Asanas körperlich positiv aufladen können, vor allem wenn wir kraftvolle Haltungen praktizieren.

(Achtsamkeits-)Meditation hilft uns dabei, nach innen zu lauschen und auf diese Weise Klarheit und Positivität durch innere Bilder und Gedanken zu generieren.

Zudem gibt es viele kleine Übungen, die du in den Alltag integrieren kannst und die dir in wichtigen Situationen helfen können, dich positiv aufzuladen: Kurze Atemübungen zum Entspannen, fokussierende Atemübungen und Visualisierungen (Beispiel: mental wie ein kraftvoller Baum im Erdreich verwurzeln). Auch Humor spielt hier eine große Rolle: Denn Lachen entspannt und schafft Abstand zu unseren Alltagssorgen. Es hilft zu relativieren und entschärft Konflikte. Humor verträgt sich nicht mit Ärger, ebenso wenig wie mit dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Gerade deswegen wird Lachyoga von vielen Menschen, die nicht so viel zu lachen haben, so sehr geschätzt. 

Yoga und Meditation können weitaus mehr bewirken, als den meisten von uns bewusst ist. Wichtig dabei ist Regelmäßigkeit und Integration der Inhalte in den Alltag. Dieser Transfer, der sich zum Teil auch unbewusst vollzieht, trägt wesentlich dazu bei, dass du eine positive, flexible und offene Geisteshaltung entwickelst und so für die moderne Welt bestens gerüstet bist.


Ausführlichere Informationen zum Thema Yoga, Achtsamkeit und Positive Mindset in Kontext der Arbeit 4.0 findest du in Monika A. Pohl neuem Buch:

Positive Mindset – Positives Denken und YogaMonika A. Pohl: „Selbstfürsorge 4.0: Wer gut für sich selbst sorgt, kann sein Bestes gebe”, erschienen beim GABAL Verlag, Offenbach

Hier findest du eine Leseprobe.

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