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Fit in den Frühling nach tibetischer Lehre
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Fit in den Frühling nach tibetischer Lehre

Von Lukas Maron

Nach dem Winter hat eine Fastenkur zur Entgiftung gleich mehrere positive Effekte: Du kannst deinen Körper bei der Reinigung unterstützen, bringst dein System in Schwung und erhältst physische und mentale Klarheit. Außerdem hilfst du dem Körper beim Entschlacken und wirst so die schwere und träge Beken-Energie aus dem Winter wieder los.

Gemäß der tibetischen Konstitutionslehre dauert eine optimale Fastenkur 16 Tage (zweimal acht Tage). Dieser Fastenzyklus soll einen positiven Einfluss auf die Leberfunktion, den Blutzucker, den Stoffwechsel und insgesamt auf den Blutkreislauf haben. Ebenso hat das Fasten eine reinigende Funktion für deinen Körper und Geist.  Eine Entschlackungskur hilft der Leber, sich zu regenerieren, und bewirkt einen Energieschub von innen – analog zum Frühling in der Natur.


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Fasten auf Tibetisch

Die ideale Zeit, um mit der Fastenkur zu beginnen ist, wenn der Frühling kommt, es wärmer wird (ab einer Temperatur von etwa zehn bis 15 Grad) und in der Natur die ersten Blumen und Pflanzen blühen. So kannst du deine Kur gestalten:

Tag 1

  • Frühstück: Gemüsesuppe (am besten heiß), Tsampa-Brei (geröstetes Gerstenmehl) mit etwas Ghee (geklärte Butter) und Honig, Kräuter- oder Schwarztee (ohne Zucker), Gerstenwasser
  • Mittagessen: gekochtes Gemüse, Joghurt (zuckerfrei), Reis mit etwas warmer Ghee-Butter, heißes/warmes Wasser, Gerstenwasser
  • Abendessen: grundsätzlich keins. Falls der Hunger zu groß ist, kannst du Tee und Joghurt (zuckerfrei) zu dir nehmen.

Tag 2

  • Frühstück: Gemüsesuppe, Tsampa-Brei mi Ghee, Tee, Gerstenwasser
  • Mittagessen: entfällt, viel trinken (heißes/warmes Wasser)
  • Abendessen: entfällt, trinken (heißes/warmes Wasser)

Diese Ernährung führst du in Zyklen durch:

Zyklus 1

  • Tag 1: Frühstück, Mittag- und Abendessen gemäß Beschreibung
  • Tag 2: Frühstück gemäß Beschreibung
  • Tag 3: wie Tag 1
  • Tag 4: wie Tag 2
  • Tag 5: wie Tag 1
  • Tag 6: wie Tag 2
  • Tag 7: wie Tag 1
  • Tag 8: wie Tag 2

Zyklus 2

  • Tag 1: Frühstück, Mittag- und Abendessen gemäß Beschreibung
  • Tag 2: Frühstück gemäß Beschreibung
  • Tag 3: wie Tag 1
  • Tag 4: wie Tag 2
  • Tag 5: wie Tag 1
  • Tag 6: wie Tag 2
  • Tag 7: wie Tag 1
  • Tag 8: wie Tag 2

Nach den 16 Tagen solltest du langsam beginnen, wieder „normal“ zu essen. Leichte Bewegung, Sport, Nordic Walking, Spaziergänge, Yoga-Übungen, Meditation usw. helfen zusätzlich, die „angehäufte Kälte“ (Beken-Energie) im Körper loszuwerden.

Während der ganzen Fastenzeit solltest du hauptsächlich warme oder heiße Getränke und Speisen zu dir nehmen. Am besten geeignet sind Wasser oder Kräutertees ohne Zucker und Gemüsesuppen oder gedämpftes Gemüse. Abgekochtes (Ingwer-)Wasser mit Honig hilft dir, die Beken-Energie zu harmonisieren. Die warmen Getränke und das gekochte Gemüse stärken das Verdauungsfeuer (tibetisch medrod).

Tipp:

Kräuterrezepturen zur Unterstützung der Leberfunktion und der Fettverdauung ergänzen eine solche Fastenkur. Geeignet sind die 3-Früchte-Formel („Bras bu 3”) aus Myrobalanen-Früchten (Triphala) und die Garnag-Formel. Hier kannst du Rezepte für die Kräutermischungen nachlesen.

Grundsätzlich ist diese Fastenkur für alle geeignet. Die Devise heißt hier: ausprobieren und eigene Erfahrungen machen. Personen, die sehr dünn oder schwach sind und/oder einen niedrigen Blutdruck haben, sollten beim Fasten sehr behutsam sein und den Körper durch das Fasten nicht zusätzlich belasten.

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