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Das kleine Yoga-Lexikon – die wichtigsten Begriffe
Bild: iStockphoto.com

Das kleine Yoga-Lexikon – die wichtigsten Begriffe

Von Anna Trökes

A
Abhinivesha: Angst (vor der Vergänglichkeit und dem Tod), eines der 5 → Kleshas
Achtsamkeit: bewusstes, reflektiertes Wahrnehmen des eigenen Verhaltens
Agni: das Verdauungsfeuer, die Kraft unserer Verdauung
Asana: Körperhaltungen und -übungen des Hatha Yoga, 2. Stufe im Yoga → Patanjalis
Atman: das Selbst, der göttliche Wesenskern des Individuums
Apana-Vayu: das, was in uns für die Abgabe zuständig ist, Aspekt der Lebensenergie Prana
Ashtanga Marga: der achtgliedrige Yogaweg → Patañjalis
Ashtanga Yoga: kraftvoller, dynamischer Yogastil in der Tradition von Pattabhi Jois (1915-2009) aus Mysore (deswegen auch „Mysore-Stil“ genannt)
Asmita: „Ichbewusstsein”, das Ego, eines der 5 → Kleshas
Avidya: „Nicht-Wissen”, das falsche Wissen, eines der 5 → Kleshas
Ayurveda: altindische Heilkunde. wörtl.: Das Wissen (veda) des Lebens (ayus)


B
Bandha: Verschluss, Muskelkontraktion zur Fixierung der Lebensenergie (→ Prana) im Körper

Beobachter: Instanz im Inneren, die das eigene Handeln und Verhalten betrachtet, ohne zu urteilen oder einzugreifen
Bhakti Yoga: Yoga der liebenden Hingabe, einer der vier großen Yogawege
Bhavana: Ausrichtung auf ein positives inneres Bild, Meditation mit einem solchen Bild
Brahmanen: Priesterkaste in Indien
Bhagavadgita: wörtl.: „Erhabener Gesang”. Wichtiger religiöser Text, Teil des Mahabharata
Buddhismus: eine der drei großen Weltreligionen, die auf den „Erwachten” = Buddha zurückgeht


C
Chakra: wörtl. „Rad”, Energiezentrum, Bewusstseinsebene, zentraler Begriff des → Tantra/Tantrismus
Chi: Lebensenergie, Lebenskraft im Taoismus

D
Dharana: Konzentration, 6.Stufe im Yoga → Patanjalis
Dhyana: Meditation, 7. Stufe im Yoga → Patanjalis
Duhkha: Leid, „ein enger und dunkler Raum“, das, was uns beengt und behindert
Dvesha: Ablehnung, „Nicht-Habenwollen” , eines der 5 → Kleshas

E
Ekagrata: wörtl. „Einpunktigkeit”. Konzentration auf einen Punkt (in der Mitte der Stirn/des Schädels)

G
Goraknath: einer der mythischen Begründer des Hatha-Yoga

H
Hatha Yoga: Yogaweg, der ausgehend vom Körper zur Verwirklichung des Selbst und Vereinigung mit Gott führt
Hatha Yoga-Pradipika: Grundlagentext des Hatha-Yoga aus dem 15. Jahrhundert
Hinduismus: die traditionellen religiösen und gesellschaftlichen Strukturen Indiens

I
Ishvara Pranidhana: Vertrauen (in den Yogaweg), Gottvertrauen, innerer Glauben, aber auch die Akzeptanz der eigenen Grenzen

J
Jnana Yoga: Yoga der Erkenntnis, einer der vier großen Yogawege

K
Kanphata-Yogins: anderer Name der → Nath-Yogins
Karana: Bewegungsablauf, Bewegungsabfolge von Asanas (auch „Flow“ genannt)
Karman: Tun, Tat(en), Prinzip der Vergeltung unserer Taten
Karma Yoga: Yoga des Tuns, einer der vier großen Yogawege
Karuna: Mitgefühl, Wohlwollen
Kaya Sadhana: Erfahrungsweg, Übungsweg über den Körper
Kapalabhati: wörtl. „Schädelleuchten”, Reinigungsübung als Vorbereitung zu → Pranayama
Klesha: Trübung, Hindernis auf dem Erkenntnisweg
Kosha: wörtl. „Hülle”, Körper, in denen die unterschiedlichen Ebenen des Bewusstseins erfahren werden
Kundalini: wörtl. „die Zusammengerollte”, das in uns schlummernde Potenzial unserer Bewusstseinsenergie → Shakti
 


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M

Mahabharata: eines der großen Epen Indiens
Maitri: Wohlwollen und liebende Güte für sich und alle Mitmenschen
Mantra: Wort, Silbe, heiliger Klang
Maya: Illusion, Schleier. Der Scheincharakter der Welt. Trübung der Wahrnehmung. Aber auch „das Geschaffene“, d. h. die Schöpfung
Mudita: Geduld mit sich und anderen, Fehlerfreundlichkeit
Mudra: wörtl.: „das, was Freude macht”, Körper und Geisteshaltungen zur Verdichtung des und Lenkung der Lebensenergie
 

N
Nadi: feinstoffliche Kanäle, die den ganzen Körper durchziehen, in denen die Lebensenergie → Prana zirkuliert
Nadi Shodana: „Wechselatmung“, auch Anuloma Viloma Atemübung zur Reinigung der → Nadis
Nath-Yogins: Sekte des → Shivaismus. Begründer des Hatha-Yoga
Niyama: Gebote im Umgang mit sich selbst, 2. Stufe im Yoga → Patanjalis

O
OM: die heilige Silbe des Yoga, in der alles, was die Schöpfung seit Anbeginn umfasst, enthalten ist

P
Patanjali: Verfasser des Yoga-Sutra, Begründer des klassischen Yoga
Prana: Lebensenergie, Lebenskraft
Pranayama: Beherrschung und Lenkung der Lebenskraft, Atemtechniken des Hatha Yoga, 3. Stufe im Yoga → Patanjalis
Prana-Vayu: das, was in uns für die Aufnahme zuständig ist, Aspekt der Lebensenergie Prana
Pratyahara: das Zurückziehen der Sinne, Innenschau, 5. Stufe im Yoga → Patanjalis

R
Raga: Gier, Habenwollen, eines der 5 → Kleshas

S
Samadhi: Zustand der Einheit, Enstase, Ziel des Yoga, 8. Stufe im Yoga → Patanjalis
Samana-Vayu: die Kraft, die unsere Fähigkeit steuert, alles, was wir aufnehmen, auch zu verdauen, Aspekt der Lebensenergie Prana
Sanskrit: die heilige Sprache Indiens
Sadhus: die „heiligen Männer” Indiens, die ihr Leben Gott widmen
Sat-Chit-Ananda: wörtl. „Seins-Bewusstseins-Seligkeit”, transzendenter Zustand als Resultat der Meditation
Shakti: die weibliche, aktive Kraft des Göttlichen, die Schöpfung(-skraft)
Shiva: 1) einer der höchsten Götter des Hinduismus. 2) Begründer des Hatha-Yoga und „Herr des Yoga”. 3) das reine Bewusstsein
Shivaismus: eine der 3 großen Richtungen der Gottesverehrung im Hinduismus
Svadharma: die Pflicht, die Aufgabe, die jeder Mensch in diesem Leben zu erfüllen hat
Sthirasukha: wörtl. „fest (stabil) und angenehm (mühelos)”, Art, wie → Asanas geübt werden sollen
Sukha: das Leichte, Mühelose, Angenehme
Svadhyaya: das Studium der eigenen Person, Selbsterfahrung, Studium von Weisheitstexten
Swami: gelehrter Meister, Anrede für einen religiösen Lehrer

T
Tantra/Tantrismus: wörtl.: „Gewebe, Geflecht”, philosophische und religiöse Strömung des indischen Mittelalters
Tapas: das klärende reinigende Feuer, Begeisterung, inneres Feuer - eines der → Niyamas
Trataka: Fixieren des Blicks auf die Flamme einer Kerze. Konzentrations- und Reinigungsübung

U
Udana-Vayu: das in uns, das uns zur Komminukation befähigt, Aspekt der Lebensenergie Prana
Ujjayi: Atmung mit Reibelaut, klassisches → Pranayama
In diesem Video erklärt Dr. Ronald Steiner die Ausführung von Ujjayi:

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Upanishaden: altindische philosophische und religöse Texte
Upeksha: Mitfreude

V
Vayus: Aspekte der Lebensenergie Prana
Veda: wörtl. „Wissen”, die ältesten religiösen Texte Indiens
Vipassana: Achtsamkeits-Meditation
Viveka: Unterscheidungskraft
Vyana-Vayu: das in uns, was die Energie zu jeder Zelle befördert und die Schlacken abtransportiert

Y
Yama: allgemeine ethische Gebote, 1. Stufe im Yoga Patanjalis
Yoga: 1) eines der 6 großen philosophischen Systeme Indiens. 2) Methode, das Denken zur Ruhe zur bringen 3) Weg der Selbstverwirklichung
Yoga-Sutras: wörtl.: „Leitfaden des Yoga”, Quellentext des klassischen Yoga, → Patanjali zugeschrieben

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