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Unsere besten Klimaschutz-Tipps
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Unsere besten Klimaschutz-Tipps

1. Nur zusammen können wir es schaffen

Kristin aus der Redaktion:

„Ich bin so erleichtert, dass sich mehr und mehr Menschen Gedanken machen, was sie zum Klimaschutz beitragen können. Für mich ist es das zentrale Thema unserer Zeit. Der Klimawandel wird kommen, kein Zweifel. Jetzt geht es um Klimagerechtigkeit. Wie können wir vermeiden, dass die Ärmsten die Kosten für unseren Lebensstil bezahlen müssen?

Täglich lerne ich mehr über das Thema. Etwa, wie viel CO2 eine E-Mail verbraucht. Ich bekomme und schreibe, das ist mein Beruf, sehr viele E-Mails. Ich habe keinen Schimmer, wie ich das ändern könnte. Zehn Gramm kosten die 88 E-Mails, die ein durchschnittlicher Angestellter pro Tag bekommt und verschickt, angeblich – so viel, wie eine elf Kilometer lange Autofahrt. Ich schreibe also so konzentriert wie möglich. Und, auch wenn das aus der Mode geraten ist: Ich telefoniere wieder häufiger.

Was wir jetzt brauchen, ist eine aktive Zivilgesellschaft, die niemanden ausschließt, an der sich jeder beteiligen kann. Denn der Klimawandel ist längst da. Wir können es nur zusammen schaffen.”


2. Fair Fashion statt Fast Fashion

Henrike, die YogaEasy-Gründerin:

„Klimaschutz ist eines meiner Lieblingsthemen. Ein Aspekt, den ich sehr wichtig finde, ist nachhaltige Kleidung. Die Textilindustrie gilt immerhin als die zweitdreckigste Branche weltweit – direkt nach der Erdöl-Produktion. Deshalb kaufe ich so wenig Kleidung wie möglich und achte auf gute Qualität und zeitloses Design. Und natürlich auf eine nachhaltige, faire Produktion. 

Meine Top-Marken sind: 

  • hess natur, dort ist alles fair und ökologisch, besonders toll für Strickwaren und Bettwäsche. 
  • LANIUS hat Öko-Mode, die nicht nach Öko-Mode aussieht.
  • Kuyichi Jeans sitzen sehr gut (also wenigstens bei mir).
  • HundHund stellt coole Hosen mit transparenter Deklaration in Europa her. 

Viel finde ich auch beim nachhaltigen Onlineshop Avocadostore.

In Sachen Yogaklamotten sind bei YogaEasy Mandala, OGNXKismet und auch die farbenfrohen Leggings von Pitaya Yoga sehr beliebt.

Richtig coole, nachhaltige Bikinis gibt es bei INASKA, die sind aus recycelten Fischernetzen. Und bei Josea Surfwear wird dein Bikini erst genäht, wenn du ihn bestellt hast.

Was Schuhwerk angeht, liebe ich die coolen Eco-Sneaker von VEJA, die es in allen möglichen Farben gibt und auch gefüttert. Außerdem stehe ich auf nachhaltige Barfußschuhe, etwa von Vivo Barefoot, oder auch die Barfußsandalen von Chala.

Winterjacken sind echt tricky. Mein Tipp: Wollfilzmantel (z.B. von Hess natur) mit einer langen Wolljacke drunter. Das ist genauso warm wie eine Daunenjacke, viel schicker und Tiere werden dafür auch nicht gequält.”


3. Fahrrad statt Auto

Klimaschutz

Verena aus dem Video-Team:

„Umweltschutz ist für mich schon lange Thema – ich verzichte etwa komplett auf tierische Produkte und habe immer eine Jutetasche und einen nachhaltigen To-Go-Becher mit dabei. Mein wichtigster Klimatipp wäre aber: Ich fahre so gut wie alle Strecken mit dem Fahrrad. Dadurch sehe ich nicht nur viel mehr vom schönen Hamburg, sondern stehe auch nicht im Stau, spare Geld – und absolviere auch gleich das Sportprogramm für den Tag und stärke mein Immunsystem.”


4. Sinnlosen Verpackungsmüll vermeiden

Katharina G. aus der Redaktion:

„Mein Lieblingsthema in Sachen Klimaschutz ist die Müllvermeidung. Ich finde es unglaublich, wie viel Ressourcen unsere Konsumgesellschaft täglich verschlingt – und wie wir damit unseren wunderschönen Planeten zumüllen und vergiften. Besonders wütend macht mich völlig sinnloser Verpackungsmüll: Brottüten, die nach wenigen Minuten weggeworfen werden, in Plastik verpackte Äpfel und Karotten. Grrr!!!

Deshalb konsumiere ich so bewusst wie möglich, kaufe im Unverpackt-Laden ein und bevorzuge Produkte in Glas- oder Papierverpackung. Und ich gehe nie ohne vier bis fünf von meinen Naturtaschen aus dem Haus: Die fair produzierten Baumwollsäckchen gibt es in den verschiedensten Größen (von der Wassermelone bis zum Baguette passt alles rein), sie sind superleicht und mega-reißfest. Und sie haben eine kleine Schlaufe, sodass ich bei einem spontanen Markt-Großeinkauf ans Fahrrad oder an den Rucksack hängen kann.”


5. Wohnmobil statt Flugzeug

Klimaschutz

Anne aus dem Content-Team:

„Uns ist Klimaschutz sehr wichtig. Unser Reiseverhalten etwa hat sich sehr verändert. Wir vermeiden es zu fliegen und fahren lieber mit dem Zug beziehungsweise auch mal mit dem Wohnmobil. Wenn man nicht aufs Fliegen verzichten kann oder möchte, sollte man mindestens darauf achten, dass der Aufenthalt wenigstens lange ist – finde ich. Für einen Junggesellenabschied mal eben nach Malle jetten ist so was von 2004. Das geht genauso gut in Deutschland. Und Inlandsflüge in Deutschland können ebenso bequem mit der Bahn bewältigt werden. Oder man kompensiert seinen CO2-Abdruck vom Fliegen, zum Beispiel bei Atmosfair.”


6. Regional und saisonal statt Mango

Katharina M. aus der Redaktion:

„Mir ist es wichtig, vor allem lokale und saisonale Lebensmittel zu kaufen. Weil ich es einfach absurd finde, wie exotische Früchte um die Welt gekarrt werden, um dann im schlimmsten Fall in Plastik verpackt bei uns im Supermarkt zu landen. Ich empfinde es auch so, dass mein Körper die saisonalen Lebensmittel „braucht” – im Winter etwa habe ich wenig Verlangen nach Beeren, sondern eher nach Kohl. Auch aus Agrar-Sicht ist es sinnvoll, saisonale Nahrungsmittel zu bevorzugen, weil dadurch der Boden mehr im natürlichen Rhythmus bewirtschaftet werden kann.”


7. Verzicht auf tierische Produkte

Merle aus der Redaktion:

„Die Produktion tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Eier trägt massiv zum Klimawandel bei. Ein wichtiger Schritt, den jeder für die Umwelt tun kann, ist möglichst wenig oder sogar gar keine Tierprodukte zu konsumieren. Denn die Treibhausgase, die durch unsere Ernährung entstehen, können wir mit einer veganen Lebensweise um mehr als 80 Prozent verringern. Ganz abgesehen von der positiven Wirkung auf die Gesundheit, wenn wir uns ohne tierische Produkte ernähren – schließlich trägt deren Verzehr nachweislich zur Entstehung von Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Krebs und Fettleibigkeit bei – kann jeder relativ niedrigschwellig bei sich selbst mit Maßnahmen für das Klima anfangen. Und die Tierchen freuen sich auch im Sinne des yogischen Prinzips von Ahimsa...”


8. Plastikfrei einkaufen

Claudia aus dem Marketing-Team:

„Wir achten vor allem darauf, möglichst plastikfrei einzukaufen. Wir nehmen immer unsere eigenen Taschen mit und brauchen deshalb im Supermarkt keine Tüten – schlimmstenfalls mal eine Papiertüte für Obst oder Gemüse. Und klar: Wir kaufen kein in Plastik verpacktes Obst. Strohhalme haben wir verbannt, Trinkpäckchen und Quetschis auch, und Kekse oder Süßigkeiten, die hundertfach eingepackt sind, sind auch tabu. Stattdessen nehmen wir lieber Naturjogurt im Glas und machen dann selbst Obst und Müsli rein.”


9. Nachhaltige Hygiene

Klimaschutz

Moni aus dem Grafik-Team:

„Mir ist Umweltschutz sehr wichtig – wir vermeiden Autofahrten, wo es geht, machen kein Feuerwerk zu Silvester und trinken nur Leitungswasser. Mein besonderer Tipp wäre, in Sachen Hygiene auf umweltfreundliche Produkte umzusteigen: Deo kann man problemlos selbst machen, zum Haare- und Gesichtwaschen benutze ich unverpackte Seife, statt Tampons benutze ich eine Menstasse, statt Wattepads nehme ich waschbare Bambuspads und zum Beine-Rasieren verwende ich schon lange keine Einmalrasierer mehr, sondern einen schönen altmodischen Rasierhobel.”


10. Informieren – und mitmachen!

Andrea aus dem Presse-Team:

„Meine erster Klimaschutz-Tipp wäre, sich zu informieren – was die Klimakrise eigentlich bedeutet, was jeder einzelne tun kann. Super fand ich etwa den „Ein Gedanke to go – was wir genau jetzt für den Klimaschutz tun können”-Podcast von Steffi Luxat – mit tollen Tipps, die sofort umsetzbar und auch für meine Tochter total verständlich waren.”


11. Als gutes Vorbild vorangehen

Marijke aus dem Marketing-Team:

„Mein allerwichtigster Klimaschutz-Tipp ist, dass ich meinen Kindern einen guten Umgang mit der Umwelt vorlebe. Ich finde super wichtig, dass wir der nachfolgenden Generation ein gutes Vorbild sind und es so für unsere Kinder selbstverständlich wird, achtsam mit der Umwelt umzugehen. Mein Sohn weiß, warum SUVs umweltschädlich sind und warum es sinnvoll ist, Wurst beim Bio-Bauern zu kaufen und nicht im Discounter. Und warum wir, wo immer möglich, mit dem Rad fahren und nicht mit dem Auto.”

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