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Auf die Matte, fertig, los: 4 Asanas für alle Fälle
Bildquelle: Istockphoto.com

Auf die Matte, fertig, los...

Von Kristin Rübesamen

Es gibt Situationen im Leben, da hilft Yoga nur bedingt (Steuernachzahlung, Läuse, versalzener Reis). Aber schon bei einem Stau auf der Autobahn, im Wartezimmer einer Behörde oder einer Auseinandersetzung mit eurem Partner helfen: Atmen, Abstand halten, ein paar saftige Twists. Plus die folgenden vier Asanas:

1. Herabschauender Hund

Wir vergessen es manchmal, aber wir waren nicht immer Zweibeiner. Diese Haltung stärkt nicht nur unsere Beine und Arme, dehnt und mobilisiert unsere Wirbelsäule, entlastet den Nacken und entspannt unsere Gesichtsmuskulatur. In ihr schlummert auch das gute Gefühl, fest verankert zu sein: Boden unter den (Händen und) Füßen zu haben. 3 x 5 Atemzüge in Adho Mukho Svanasana und du fasst wieder Vertrauen.


2.    Vorbeuge

Nicht unbedingt die attraktivste Asana, falls es euch darauf ankommt. Aber mit Sicherheit eine der wohltuendsten, die es gibt. Nabelaufwärts darf alles hängen, nabelabwärts dehnen und stärken wir Fußgelenke und Beine. Im therapeutischen Yoga wird Uttanasana, die stehende Vorwärtsbeuge, manchmal bis zu fünf Minuten gehalten. Findet selbständig eine Variante für eure Arme, greift die Ellenbogen, faltet die Hände hinter dem Kopf oder lasst die Arme einfach baumeln. Knie bleiben immer leicht gebeugt.

3. Plank

Schiefe Ebene klingt immer so, als könnte etwas ins Rutschen geraten, dabei ist in dieser Haltung das Gegenteil der Fall. Eine sensationell schlichte, aber keinesfalls einfache Haltung, um alle Körperteile inklusive Körpermitte zu stärken. Achtung: Passt auf, dass ihr nicht mit dem Becken durchhängt und zwischen den Schulterblättern kollabiert. Arme minimal gebeugt für alle, die zur Hypertension neigen. Und der Blick? Geht zu den Fingerspitzen, also nach unten und ein ganz wenig nach vorne. Laßt den Kopf nicht hängen, dazu besteht kein Grund.


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Eure Nacken- und Halsmuskulatur kann den Kopf am besten tragen, wenn die Halswirbelsäule ganz organisch die winzige hübsche Aufwärtskurve macht (ohne natürlich den Kopf in den Nacken zu werfen)

4. Savasana

Nichts ist so schön wie ein unverdientes Savasana, auch wenn es in unserer Leistungsgesellschaft schwer fällt. Einfach nur liegen? Von wegen, ein gutes Savasana braucht wie ein Souflee gründliche Vorbereitung. Legt euch der Länge nach hin, lasst die Füße auseinanderfallsen, sorgt für Länge im unteren Rücken, vielleicht Becken kurz anheben und das Gesäß weg von euch Richtung Füße „wegstreichen“, Arme seitlich, nicht zu nah und nicht zu weit weg vom Rumpf, die Handflächen zeigen nach oben. Sobald ihr gut liegt, erlaubt dem Körper schwer zu werden und dem Geist leer. Euer natürlicher Atem fließt, die Erde trägt euch, die Welt ist in bester Ordnung, mindestens acht Minuten.
 
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