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7 Tipps, wie du deinen Köper in Balance hältst
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7 Tipps, wie du deinen Köper in Balance hältst

Von Lukas Maron

Einige der Rituale aus der tibetischen Fastenlehre kannst du gut in deine alltägliche Ernährung integrieren. Beispielsweise ist es sinnvoll, jeden Tag so viel warmes oder heißes Wasser wie möglich zu trinken und bei einer eher schwachen Verdauung auf Rohkost zu verzichten. Warme Speisen und Getränke stärken die Verdauung und entfachen das Verdauungsfeuer.

Zur Unterstützung einer gesunden Verdauung kannst du Pflanzen-Rezepturen mit wärmenden Eigenschaften einnehmen. Eine der wichtigsten Rezepturen ist die tibetische Granatapfel-Rezeptur „Se bru 5“. Sie besteht aus Granatapfel, Zimt, Galgant, langem Pfeffer und Kardamom.

Auch den 2-Tages-Rhythmus kannst in den Alltag integrieren, indem du gelegentlich das Abendessen ausfallen lässt. Um grundsätzlich körperlich und mental in Form zu bleiben, solltest du Meditation, Yoga und Spaziergänge ebenfalls zu einem festen Bestandteil deines Alltags machen. Allgemein ist es sinnvoll, auf saisonales und frisches Gemüse sowie Obst zu achten.

In der tibetischen Ernährungslehre gilt die Gerste als Grundnahrungsmittel für Gesundheit und Schönheit. Dabei verwenden wir geröstetes Gerstenmehl oder Gerstenwasser (Rezepte findest du weiter unten) in der täglichen Ernährung.

7 Tipps, wie du den Köper in Balance hält

  1. Am Morgen auf nüchternen Magen als Erstes ein Glas warmes Wasser trinken – das bringt die Verdauung in Schwung.
  2. Warme statt kalter Getränke zu dir nehmen – das stärkt das Verdauungsfeuer.
  3. Gekochtes statt rohes Essen bevorzugen – das ist leichter zu verdauen.
  4. Kräuter und Pflanzen wie Pfeffer, Ingwer, Zimt zur Unterstützung der Verdauung einsetzen.
  5. Körperliche Bewegung, wenn möglich an der frischen Luft.
  6. Stress gezielt durch Ruhephasen – zum Beispiel durch Meditation – abbauen.
  7. Schlafen! Ideal sind sieben bis neun Stunden pro Nacht.

Stress stresst den Stoffwechsel

Kontinuierliche Stressbelastung führt zu einem langfristig erhöhten Spiegel des Stresshormons Cortisol. Das kann die Verdauungsfunktionen reduzieren, in der Leber zu einer vermehrten Fetteinlagerung führen und so den Stoffwechsel bremsen. Versuche, mehr Ruhephasen und Ich-Zeit in den Alltag einbauen. Wir behaupen: 20 Minuten täglich schafft jeder.


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Den Körper im Frühling unterstützen

In den Hochebenen Tibets ist Wasser das erste Heilmittel. Am besten trinkst du morgens nüchtern ein Glas heißes oder warmes Wasser – das aktiviert den Stoffwechsel. Generell sind warme Getränke wie Kräutertees, Ingwer- oder Gerstensud auch tagsüber empfehlenswert. Leicht verdauliche und warme Mahlzeiten mit viel Gemüse sowie scharfe Gewürze wie etwa langer Pfeffer, Ingwer oder Senf aktivieren das Verdauungsfeuer (medrod) und damit die Nahrungszerlegung.

Die Leber mag es am liebsten bitter

Deine Leber freut sich, wenn du möglichst auf Alkohol verzichtest und deinen Fett- und Zuckerkonsum reduzierst. Auch Nahrungsmittel, die von Natur aus sehr süß sind, wie beispielsweise Bananen, Datteln oder Kastanien, sollten auf dem Frühlingsspeiseplan nur wenig vertreten sein.

Herb- und Bitterstoffe hingegen, die in vielen Wildkräutern und Salaten wie zum Beispiel Chicorée, Löwenzahn oder Artischocken vorkommen, sind reiner Treibstoff für die Gallebildung und den Gallefluss (nutry cheyley) – folglich auch für deine Ausscheidungen. Du tust also gut daran, der bitteren Geschmacksrichtung auch in der Ernährung mehr Platz einzuräumen. Wenn du Bitterstoffe über die Salate zuführen möchtest, dann isst du sie am besten mittags und verwendest abends lieber bittere Gewürze oder Tees.

Aktiv sein und raus gehen

Im Frühling erwachen die Lebensgeister. Nachdem im Winter die Bewegung an der frischen Luft oft zu kurz kommt, heißt es jetzt im Frühling: Raus an die frische Luft! Körperliche Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung, aktiviert aber auch den Stoffwechsel und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Spezielle Asanas aus dem Yin Yoga beispielsweise, die vergleichsweise lange gehalten werden, können die Organe zusätzlich aktivieren und ihre Funktion positiv unterstützen.

In diesem Video übt Rene Hug eine Yin-Yoga-Sequenz mit dir, die deinem Körper beim Entgiften hilft:

Yoga Video Yin Yoga am Abend: Mit Twists zur Entgiftung von Geist und KörperYogaEasy-Video abspielen

Gerste – tibetisches Gold für Gesundheit und Schönheit

Nicht nur die uralte Tradition Tibets, sondern auch die antiken Griechen kannten die wertvollen Eigenschaften der Gerste. Das goldige Korn ist sehr nahrhaft, gut verträglich, schont die Verdauung und enthält sehr wenig Gluten. Die Tibeter rösten die Gerste und verwenden das Mehl als Frühstücksbrei mit Wasser und Ghee (geklärter Butter), zur Verdickung von Suppen oder als Klöße.

Dein Grundrezept für Gerstenwasser

  1. Gerstenkörner in den Topf geben, sodass der Boden des Topfs bedeckt ist. 
  2. Etwa einen halben Liter Wasser dazugießen und 20 bis 30 Minuten kochen, bis die Körner geschwollen sind.
  3. Dann abtropfen lassen und heiß oder warm geniessen.

Zudem kannst aus der Gerste einen „Schönheits-Trunk” zubereiten. Auch die englische Königin Elizabeth II. weiß um die positive Wirkung des Gerstenwassers und soll es jeden Tag trinken.

Dein Rezept für „Schönheitswasser” mit Gerste

Du brauchst:

  • 50g Gerstenkörner
  • 60g getrocknete Feigen
  • 0,5 l Wasser
  • etwas frisch gepresster Zitronensaft
  • Honig
  • Ingwer

So geht's:

  1. Gerstenkörner und Feigen im Wasser sieden, bis die Hälfte des Wassers aufgebraucht ist.
  2. Frisch gepressten Zitronensaft, Honig und etwas Ingwer dazugeben.
  3. Du kannst es zwei bis Tage im Kühlschrank aufbewahren.
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