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33°: Was tun gegen dicke Füße?
Bildquelle: Istockphoto.com

33°: Was tun gegen dicke Füße?

Von Karen Welters

Endlich Sommer: Kurze Hosen, Röcke, Sommerkleidchen und offene Schuhe, wir haben schließlich lange genug darauf gewartet. Doch die Sommerhitze hat auch ihre Schattenseiten: Sie belastet unseren Kreislauf, bringt uns ins Schwitzen und verursacht gerne auch mal geschwollene Beine und dicke Füße. Dann sehen wir in unserem gepunkteten Sommerkleidchen plötzlich nicht mehr aus wie Pretty Woman sondern wie Fiona, Shreks Frau... Besonders im Sommer werden wir häufig von lästigen Flüssigkeitseinlagerungen in Beinen und Füßen geplagt. Warum ist das so und was kannst du dagegen tun?

Damit der Körper bei Hitze die Wärme besser abgeben kann, erweitern sich die Blutgefäße. Dadurch verlangsamt sich die Blutzirkulation und die Venen verlieren an Elastizität und werden durchlässiger. Flüssigkeit kann ins umliegende Gewebe fließen und über die Venen nicht mehr richtig abtransportiert werden. Das passiert vor allem dann, wenn wir zu lange stehen oder sitzen, und führt schließlich zu geschwollenen Beinen und Füßen, die unangenehm spannen. Und wer so und so schon an einem schwachen Bindegewebe leidet, wird dieses Problem umso stärker haben... Daher trifft es Frauen in der Regel öfter als Männer. Aufgrund hormoneller Schwankungen sind auch Schwangere besonders anfällig für geschwollene Beine – oder übergewichtige Menschen, die so und so schon eine schwerere Last mit sich tragen.

Wenn du zu den zahlreichen Menschen gehörst, die unter diesem Phänomen leiden, haben wir hier ein paar praktische Tipps für dich, wie du trotz dicker Füße und 33 Grad einen kühlen Kopf behälst:

Hilfe bei heißen Temperaturen: Bewegung, Bewegung, Bewegung

Generell ist Bewegung gut für deine Blutzirkulation und somit vorbeugend gegen überflüssige Flüssigkeitseinlagerungen. Stramme Spaziergänge in der Natur, Rad fahren und Schwimmen sind ideal für laue Sommertage. Wenn du lange Zeit sitzend oder stehend verbringen musst, empfehlen wir dir ab und zu mal deine Füße in beide Richtungen kreisen zu lassen, oder du „pflückst Kirschen“, kommst also abwechselnd auf deine Zehenspitzen und streckst dich nach oben aus. Sind deine Beine oder Füße bereits angeschwollen, hilft nur eines:

Tipps gegen dicke Füße: Hochlegen!

Hilf deinem Blut dabei, gegen die Schwerkraft anzukämpfen und besser zum Herzen hin zurück fließen zu können. Schiebe hierfür zum Beispiel deine Yogamatte an eine Wand, lege dich auf den Rücken, platziere dein Gesäß so nah wie möglich an der Wand und bringe deine gestreckten Beine an der Wand nach oben (du kannst gerne die Knie leicht angebeugt lassen). Bleibe hier für einige Minuten. Wenn es sich gut anfühlt, kannst du die Beine auch mal spreizen und die Zehen abwechselnd strecken und zu dir ran ziehen.

Eine weitere Umkehrhaltung, die wunderbar gegen schwere Beine und dicke Füße hilft, ist Viparita Karani. Du beginnst die Übung in der Rückenlage und kommst dann über einen Beckenlift in die Brücke. Auch diese Asana lässt sich optional an der Wand ausführen. Nicole Bongartz zeigt dir in folgendem Tutorial wie du Viparita Karani ausführst:

YogaEasy-Video abspielen

Auch der Schulterstand eignet sich wunderbar zur Linderung geschwollener Beine und Füße.

Und was du sonst noch gegen dicke Füße tun kannst

1. Genug trinken
Zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag solltest du an heißen Tagen trinken, um deinen Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen. Vor allem Brennessel-Tee wirkt kühlend und entgiftend. Damit fließt dein Blut garantiert besser durch deine Venen...

2. Kalte Güsse à la Kneipp und Wechselduschen
Kaltes Wasser bringt die erweiterten Blutgefäße dazu, sich wieder zusammenziehen – ob als Aufguss für die Waden oder gleich in Form einer heiß-kalten Wechseldusche, du wirst den Soforteffekt dankend wahrnehmen!

3. Flip-Flops statt High-Heels – oder am besten gleich barfuß!
High-Heels sind zwar elegent, tun deinen Beinen und Füßen allerdings gar nicht gut. Auch zu enge Kleidung hemmt die Blutzirkulation. Gemütliche, flache Schuhe und bequeme Kleidung sind dann ein Muss. Oder am besten du gehst gleich barfuß, damit wird die „Venenpumpe“ in deinen Beinen am stärksten angeregt!

4. Ausgewogene, leichte Kost
Um im Sommer etwas leichtfüßiger daher zu kommen, empfehlen wir dir, viele kleine, leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt zu dir zu nehmen – idealerweise handelt es sich dabei überwiegend um Obst und Gemüse. Denn Vitamin C, das z. B. in Kiwis, Paprika und Grapefruits steckt, macht das Blut flüssiger und lässt es besser zirkulieren. Unter den Sommerfrüchten ist vor allem die Wassermelone ein wahrer Helfer an heißen Tagen – sie erfrischt und liefert wertvolle Nährstoffe und Vitamine! Auch Nüsse sind ein prima Zwischensnack, denn sie liefern dir einen schnellen und gesunden Energieschub. Scharfe Gewürze, Kaffee und Alkohol solltest du hingegen eher meiden. Dafür darfst du dir gerne mal zwischendurch ein Eis gönnen und in vollen Zügen genießen...

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