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3 x Detox:  definitv anders als Du denkst
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3 Tipps zum Entgiften (ganz anders als du denkst)

Von Kristin Rübesamen

Obwohl wir wissen, wie schnell gute Vorsätze verfliegen, nehmen wir uns immer wieder schier endlose Listen von Änderungen vor - die sich bei näherem Hinsehen als vollkommen unrealistisch entpuppen. Möglicherweise ist das genau das attraktive an solchen Listen - sich eine andere Wirklichkeit zu ersehnen. Nur so ist es zu verstehen, dass Menschen, die vor 30 Jahren mal Tischtennis gespielt haben, plötzlich für einen Marathon trainieren wollen, sich jeden Zucker verbieten, und sich unvernünftigerweise auf Fahrräder setzen, die fest im Boden verankert sind, um zu Rihanna um die Wette zu strampeln.

Je größer der Wunsch nach Veränderung, desto größer das Ziel, und die Resonanz bei den Freunden. Auf zum New York Marathon, zum Mond, zur Kleidergröße 0 in fünf Tagen: Wow. Menschen, die dagegen sagen, ich nehme zukünftig die Treppen, ernten bestenfalls ein gnädiges Nicken. Dabei hat ihr Vorsatz alles, was Transformation braucht: eine realistische Chance, realisiert zu werden, tägliche Übung, sichtbare Resultate und weitreichende unsichtbare Resultate.


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1. Treppen transformieren

Wer sich entschließt, die Treppen zu nehmen anstatt den Lift, bekommt a.) ein kontinuierliches Training von Bauch-, Bein- und Gesäßmuskulatur, b.) verliert dadurch langsam aber stetig an Fett, das von Muskel verdrängt wird, c.) bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Gang, d.) hat während des Treppensteigens durch die rhythmische Bewegung Zeit zum Nachdenken, und e.) inspiriert seine Umgebung.

2. Endlich abnehmen? Klar. Nur, warum?

Es ist wunderbar, wieder in seine geliebte Jeans zu passen, die die letzte Zeit so gespannt hat, und wer etwas anderes behauptet, lügt. Dass an Weihnachten so viel gegessen wird, liegt daran, dass Essen verbindet, dass Essen Stimmung macht und Geschichten enthält. Essen ist Geschichte und es wäre dumm und traurig, darauf zu verzichten. Es wird auch gegessen, damit nicht auffällt, dass man sich nichts zu sagen hat oder sich eigentlich nicht mag. Essen als Ablenkung. Und es wird gegessen, um Liebe zu signalisieren. Essen als Trost. Wer nach Weihnachten weniger essen will, sollte sich kurz fragen, warum. Wenn es nur um die Jeans geht, dann nur zu. Manchmal steckt aber mehr dahinter, der Wunsch nach einem ehrlicheren Leben und nach Klarheit. Dann nützt keine Gemüsebrühe der Welt, dann nützt nur ehrlich sein. Das lernt man im Yoga und in der Meditation. Denn da zählen keine Kalorien, da zählt nur, wie man sich fühlt, nicht wie man aussieht.

3. Kümmere dich um andere, wenn du glücklich sein willst

Der Dalai Lama ist keine alleinerziehende Mutter, die von ihrem Chef oder ihrer Chefin tyrannisiert wird, er muss nicht um seinen Job fürchten oder wie er seine Miete bezahlt. Er sieht nicht so aus, als ob ihm Kleidergröße 34 etwas sagt, oder Chiasamen oder grüne Smoothies. Allerdings sieht er sehr zufrieden aus, also lassen wir ihm das letzte Wort (die letzten Ratschläge):

  • Überprüfe immer wieder die Motivation deines Handelns. Entwickele jeden Morgen Ziele, die niemandem schaden.
  • Nimm wahr, wie viel Leid es in deinem Leben gibt. Analysiere dessen Ursprung.
  • Dosiere Genüsse. Oberflächliche Freuden können in Schmerzen umschlagen, wenn du diese zu oft genießt (Essen, Alkohol, zu viel Schlaf).
  • Entwickele eine realistische Sichtweise deines Körpers.
  • Untersuche dein Leben genau. Missbrauche es nicht, indem du wie eine Maschine funktionieren willst und nur nach Geld strebst
  • Begegne Problemen mit einer positiven Einstellung. Jede schwierige Situation, die du jetzt meisterst, bleibt dir in Zukunft erspart.
  • Beurteile die Wirkungen von Gefühlen wie Hass, Begierde, Ärger, Eifersucht. Du wirst erkennen, dass diese dir schaden. Wiederholtes Nachdenken darüber wird dir zeigen, wie sinnlos, ja geradezu bemitleidenswert solche Emotionen sind.
  • Entwickle den starken Wunsch, anderen niemals schaden zu wollen.

Auf geht's.

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