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Yoga Verhalten 10 Dinge
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10 Dinge, die ein Yogi niemals sagen würde

Von Merle Blankenfeld

1. „Kann ich meine Schuhe bitte anlassen?“

Schuhe haben in einem Yogastudio nichts zu suchen. Wer sich lange genug in Studios aufhält, übernimmt diesen Grundsatz auch in seinem Zuhause, im Zuhause anderer Menschen – oder im Büro. In Restaurants oder Clubs solltest du barfuß aber vielleicht lieber vorsichtig sein...

2. „Ich komm gerne nach meiner Yin-Yoga-Stunde mit in die Cocktailbar.“

Selbstverständlich dürfen auch Yogis Cocktails trinken – wenn ihnen danach ist. Entscheiden darf das jeder selbst. Aber warum sollten wir das tun, wenn wir gerade das perfekt-entspannte Yoga-High nach 90 Minuten intensiven Dehnungen und Einssein von Körper und Geist erreicht haben? Eben.

3. „Ausländer raus!“

Sollte niemand sagen. Und Yogis erst recht nicht.

4. „Ich geh heute ins Yogastudio zum Sport.“

Yoga ist vieles, aber kein reines Workout. Wer schon mal eine 90-minütige Vinyasa-Stunde gemacht hat, weiß, wie schweißtreibend Yoga sein kann. Aber dieser Aspekt steht nicht im Vordergrund.

5. „Nein, es stört mich gar nicht, wenn du über meine Matte läufst.“

Doch. Tut es. Also versuch zumindest, zwischen den Matten aufzutreten, wenn du durchs Studio läufst. Klar, manchmal ist es sehr eng, und es lässt sich nicht vermeiden, dass ein fremder Fuß eine Ecke der Matte betritt. Aber aus Respekt vor den anderen Yogis solltest du zumindest nicht völlig unachtsam drübertrampeln.

6. „Meditation ist nichts für mich.“

Die Asanas, also die körperliche Yogapraxis, nehmen nur ein Achtel des achtgliedrigen Yogapfads nach Patanjali ein. Ihr Hauptziel war es ursprünglich, den Körper auf das lange Sitzen in der Meditation vorzubereiten. Wer schon länger (körperlich) Yoga übt, merkt, wie viel er von einer Meditations-Praxis profitieren kann – auch wenn „still sitzen und an nichts denken“ (Spoiler: Das ist nicht die Definition von Meditieren) eigentlich nicht so sein Ding ist. Vor allem stellt man als Yogi irgendwann fest, dass auch das körperliche Üben der Asanas achtsam ausgeführt nichts anderes als Meditation ist. Wie auch der Abwasch.


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7. „Ein Happy Meal mit Mayo bitte!“

Yoga bedeutet (auch) Ahimsa, also nach dem Prinzip der Gewaltlosigkeit zu leben. Dazu gehört für viele Yogis eine vegane oder zumindest vegetarische Ernährung. Natürlich wollen wir hier nicht dogmatisch sein – im Yoga lehren wir schließlich auch, jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er ist. Aber je mehr ein Schüler sich mit der Yogalehre beschäftigt, desto bewusster wird er leben und konsumieren wollen. Und das erhöht von selbst irgendwann die Ansprüche an das, womit wir unseren Körper füttern.

8. „Können Sie mir bitte mal ein Bolster geben?“

Wer ist diese „Sie“? Im Yoga sind wir alle gleich und wollen uns anderen so nah wie möglich fühlen. Da gibt es nur Platz für ein „du“.

9. „Brunch vor meinem dreistündigen Yoga-Workshop ist eine super Idee!“

Wer schon mal nach einer üppigen Mahlzeit einen Bogen geübt hat, weiß: ist es nicht. Die etwas altbacken klingende Regel, dass Yogis ein bis zwei Stunden vor der Praxis nichts essen sollten, hat definitiv ihre Daseinsberechtigung. Es übt sich einfach besser, wenn der Körper nicht schon zu 80 Prozent mit Verdauen ausgelastet ist.

10. „Shavasana braucht wirklich kein Mensch.“

Never ever skip Shavasana. Die Endentspannung ist ein unglaublich wertvoller – wenn nicht sogar der wertvollste – Teil der Yoga-Praxis. Wer sich zu Beginn seines Yogawegs vielleicht noch möglichst unauffällig vor dem Shavasana aus dem Raum gestohlen hat, kommt garantiert irgendwann an den Punkt, an dem er merkt: liegenbleiben ist besser. Und sich richtig auf die mentale und körperliche Auszeit freut.

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